Montag, 25. Juni 2012

Rezension zu Andrea Tillmanns: Tod im Wasser


Ein Toter im Geldbrunnen Aachens

 



Inhalt


Silka Ehrenpreis arbeitet als Privatdetektivin in Aachen und sucht vor allem entlaufene Hunde, Katzen und Vögel. Als sie jedoch einen Toten im Geldbrunnen Aachens findet, glaubt sie an einen Mord und sucht auf eigene Faust nach Indizien, um die Polizei bei ihren Ermittlungen zu unterstützen. Hilfe erhält sie dabei nicht nur vom Hauptkommissar, sondern auch von der Nachbarin und einer ehemaligen Klientin.

Meinung


Das Cover zeigt einen Ausschnitt des Geldbrunnens. Da sich der ganze Roman um den Toten in ebendiesem Brunnen dreht, ist das Motiv gut gewählt. Auch macht es Kenner des Geldbrunnens darauf aufmerksam, dass es sich um einen Lokalkrimi handelt.

Das Buch unterteilt sich bei 190 Seiten in 13 Kapitel, welche die einzelnen Ermittlungsschritte Silkas beschreiben. Nach jedem Kapitel folgte meist ein Zeitsprung mit Szenenwechsel, wodurch der Leser den Überblick über Silkas Vorgehen gut im Auge behalten konnte. Durch den flüssigen Schreibstil ließ sich das Buch schnell lesen. Der Fokus ist dabei vor allem auf die Ermittlungsarbeit gelegt, das Tempo eher ruhig, ohne aber an Spannung einzubüßen.

Die Beschreibung Aachens war sehr anschaulich. Ich selbst wohne in der Innenstadt, in der auch der Großteil des Buches spielt, und konnte Silkas Wege durch die Stadt gut nachvollziehen. Ortsunkundige mögen ihren Weg durch einzelne Straßen vielleicht nicht nachvollziehen können, durch die Beschreibung der Orte und Geschäfte, die Silka besucht, können aber auch sie eine gute Vorstellung vom Flair Aachens erhalten.

Silka Ehrenpreis ist ein durch und durch sympathischer Charakter. Im Buch werden ihre ersten Versuche beschrieben, Ermittlungen außerhalb des Tierreiches durchzuführen. So fiebert man mit ihr mit, dass sie Hinweise findet, welche die Polizei bisher übersehen hat. Dabei zeichnet sie sich durch Logik und Hartnäckigkeit aus, zeigt aber auch ihre Schwächen. Ihr oft trockener Humor hat mich manchmal zum Schmunzeln gebracht.

Die verschiedenen Nebenfiguren treten recht stereotyp auf, besitzen hierdurch aber auch einen großen Unterhaltungswert. Frau Maurer als schrullige alte Dame mit Hund, die vom Ermittlungsgeschick Silkas überzeugt ist, wollte ich zum Ende nicht mehr missen.

Fazit


Andrea Tillmanns hat mit „Tod im Wasser“ einen spannenden Lokalkrimi geschrieben, der mir als Aachenerin sehr gut gefallen hat. Das Buch konnte mich bis zum Ende fesseln. Ich empfehle den Krimi daher nicht nur an alle Aachener, sondern auch Fans von guten Kriminalromanen weiter! 


Weitere Informationen zum Buch

Broschiert: 192 Seiten
Verlag: Wartberg
ISBN-10: 3831320489
ISBN-13: 978-3831320486
Link zu meiner Rezension auf Amazon


Kommentare:

  1. Wie du kommst auch aus Aachen?? :D
    Da muss ich dich gleich taggen:

    http://dreams-about-books.blogspot.de/2012/06/ich-wurde-getaggt.html

    LG RoteZora

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  2. Hey :)
    Ich freu mich total darüber, dass du bei meinem Gewinnspiel mitmachst! Leider ist keine E-Mail von dir bei mir eingegangen ;(
    Bitte schick mir doch noch eine.

    Liebe Grüße Marigona <3

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