Sonntag, 3. Juni 2012

Rezension zu Armgard Schörle - Julie und der Klang des Meeres

Armgard Schörle war so lieb, jedem Rezensionsexemplar eine handgeschriebene Dankekarte beizufügen und ein Poster mit dem Cover des Buchs in Kinoplakatgröße sowie einer persönlichen Widmung im Buch. Dafür herzlichen Dank an die Autorin und ihren Bruder, der das Buch verlegt.

Titel: Julie und der Klang des Meeres
Autorin: Armgard Schörle
Erscheinungsdatum: 31.01.2012
Buchausgabe: Hardcover
Verlag: Buch & Bild Verlag
ISBN: 9783926341259
Preis: 19,98 Euro




Das Buch „Julie und der Klang des Meeres von Armgard Schörle ist als Hardcover im Buch & Bild Verlag erschienen und umfasst insgesamt 628 Seiten. Auf der Vorderseite befindet sich im oberen Bereich der Kopf einer verträumten jungen Frau vor einer roten Kulisse, wie ein feuriger Sonnenuntergang, die im eisblauen Wasser im unteren Bereich versinkt. Darüber gelegt sind stilisierte Notenlinien. Auf der Rückseite des Buchs sieht der Leser einen schattenhaften Saxophonspieler, in Anspielung auf den Protagonisten, vor diesem Farbenszenario. Der begleitende Text in Handschriftform richtet sich direkt an den Lesenden und gibt ihn unmittelbar an. Die Geschichte dreht sich um Julie, ihre Freundinnen und ihren Freund, die alle auf der Suche zu sich selbst in Bezug auf ihre Wurzeln sind. Dies ist nicht immer leicht und gelingt nur indem sie sich gegenseitig helfen und sich auch auf Neues mit all ihren Sinnen einlassen. Vor allem Tasten und Fühlen spielen eine große Rolle. Einige erotische Szenen sind mir persönlich zu weit beschreiben.
Ich bin nicht immer mit allen Entscheidungen der Agierenden einverstanden, aber schließlich ist es eine Geschichte und unterliegt der Fantasie der Autorin diese Geschichte zu beginnen und die Charaktere sich entwickeln zu lassen. Man muss sich auf die Sprache einlassen und die Szenen mitdenken um die Entwicklung der Darsteller zu begreifen. Der Roman wird begleitet von Musik, die zu der jeweiligen Situation passt. Auffallend und schön fand ich die durch Kursivschrift hervorgehobenen besonderen Momente, die wie ein Gedicht geschrieben sind. Ich mag Dialoge, aber etwa nach der Hälfte haben mich die ständig mit Zustimmung oder Anrede mit Vornamen beginnenden Sätze genervt. Aufgrund des Umfangs des Buches hätte ich einige Szenen, die unbedeutend sind für den Fortgang der Erzählung weggelassen um dadurch den Leser, der sich auf die Gedankenreise einlässt, nicht zu überfordern und allein schon durch die Fülle abzuschrecken.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen