Dienstag, 26. Juni 2012

Rezension zu Monika Peetz - Sieben Tage ohne



Titel: Sieben Tage ohne
Autorin: Monika Peetz
Erscheinungsdatum: 14.05.2012
Buchausgabe: Taschenbuch:
Verlag: Kiepenheuer & Witsch
ISBN: 9783462044102
Preis: 9,99 Euro






Das Buch „Sieben Tag ohne“der Autorin Monika Peetz ist als Taschenbuch im Verlag Kiepenheuer & Witsch (KiWi) erschienen und umfasst 331 Seiten mit 72 Kapiteln. Es ist die Fortsetzung des Buchs „Die Dienstagsfrauen“. Das Cover ist schlicht, ohne Glanz oder erhabene Buchstaben. Dennoch ist es auffallend mit den kräftigen, unterschiedlichen Farben der fünf dargestellten Fruchtsäfte auf blassem Hintergrund.
Die Autorin Monika Peetz versteht es in das Umfeld der fünf Protagonistinnen so einzuführen, dass man für einen problemlosen Einstieg den ersten Band nicht gelesen haben muss. Längst hat der Alltag die fünf Frauen nach ihrer Pilgerreise nach Lourdes wieder eingeholt. Das Treffen am ersten Dienstag im Monat im französischen Restaurant haben sie natürlich, wie seit 16 Jahren, beibehalten. Und dann kommt der Abend, an dem Judith am reservierten Tisch sitzt und keine der Freundinnen Zeit hat, das Treffen einzuhalten. Eva hat sich schon immer gewünscht endlich zu erfahren, wer ihr Vater ist. Nun nutzt sie den Krankenhausaufenthalt ihrer Mutter um unbeobachtet in deren Haus, dass bereits den Großeltern gehört hat, nach Papieren zu stöbern. Sie findet einen Umschlag mit drei Fotos und einer Karte. Der Fund verweist auf Burg Achenkirch, wo ihre Mutter ihre Ausbildung begonnen hat bevor sie dann schwanger wurde. Da kommt Eva die Idee: sie will ihre Freundinnen zum jährlichen gemeinsamen Urlaub an genau diesen Ort bringen. Dort gibt es die Möglichkeit zum Heilfasten, das wäre doch für alle etwas und sie könnte ganz nebenbei und unbemerkt ihren Vater finden …
Im Folgenden werden nun die Erlebnisse der Fastenwoche beschrieben. Neben Eva hat auch jede der anderen Frauen ihre kleineren oder größeren Probleme und Geheimnisse. Schön beschrieben ist die gegenseitige Unterstützung, welche die Freundinnen sich geben. Man erlebt Gespräche in den verschiedensten Kombinationen der Frauen. Das Buch ist in heiterem Ton geschrieben und leicht lesbar. Es empfiehlt sich als locker-leichte Sommerlektüre ohne großen Tiefgang für Frauen.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen