Freitag, 1. Juni 2012

Rezension zu Stephan M. Rother: Ich bin der Herr deiner Angst


Inhalt

Ein Kriminalpolizist wird im Rotlichtviertel Hamburgs brutal ermordet. Die Kommissare Jörg Albrecht und Kollegin Hannah Friedrichs, beide Kollegen des Ermordeten, beginnen daraufhin mit den Ermittlungen. Doch bevor sie einen nennbaren Durchbruch verzeichnen können, wird eine weitere Kollegin aus ihrem Team tot aufgefunden. Der Mörder ist offenbar ein Verwandlungskünstler, doch neben seinem Aussehen bleibt auch das Motiv weiter im Dunkeln. Als weitere Tote folgen, stellen Albrecht und Friedrichs Verbindungen zu einem alten Fall des Teams her, dessen Täter sich aber schon lange in Sicherheitsverwahrung befindet. Sie können nur auf seine Hilfe hoffen…

Meinung


Das Cover des Buches strahlt aus, was der Inhalt mit sich bringt: Einen düsteren Thriller, der einen über Stunden an sich fesseln kann. Die schlichte Gestaltung gefällt mir dabei sehr gut.
Der Geschichte gelingt es mühelos, eine beständige Spannung aufrechtzuerhalten. Indem die Handlung abwechselnd aus Jörg Albrechts und Hannah Friedrichs‘ Perspektive geschildert wird, ist der Leser immer am Ort des aktuellen Geschehens. Gut gefallen hat mir dabei auch, dass man viel über die Geschichten der beiden und ihr Privatleben erfährt, was sich in Hannahs Fall auch gefährlich mit den Ermittlungen vermischt. In kurzen Zwischenspielen erhält man einen Einblick in die dunklen Gedanken des unbekannten Mörders, was den Nervenkitzel zusätzlich steigert.

Insgesamt ließ sich das Buch durch seinen flüssigen, fesselnden Sprachstil gut und schnell lesen. Meine Erwartungen an einen Thriller wurden dabei voll erfüllt: Unheimliche Morde, verzwickte Ermittlungen und ein spektakulärer Showdown. Ich kann das Buch nur weiterempfehlen und vergebe daher fünf von fünf Sternen.


Weitere Informationen zum Buch

Taschenbuch: 576 Seiten
Verlag: rororo

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