Freitag, 28. September 2012

Rezension zu Ellen Sussman - An einem Tag in Paris

Dieses Buch habe ich bei einem Gewinnspiel auf lovelybooks.de gewonnen, bei dem es darum gin anhand von Fotos "sein" Paris zu zeigen. Vielen Dank an lovelybooks! Unter der Rezi findet ihr ein von meinen Bildern zu Paris.

Titel: An einem Tag in Paris
Autorin: Ellen Sussman (wohnt in Kalifornien)
Erscheinungsdatum: 10.09.2012
Buchausgabe: Hardcover mit Schutzumschlag
Verlag: Limes Verlag
ISBN: 9783809026037
Preis: 16,99 Euro
Der Roman „An einem Tag in Paris“ der Autorin Ellen Sussman ist im Limes Verlag als Hardcover erschienen und umfasst 287 Seiten mit fünf Kapiteln, einer Danksagung der Autorin und einem Interview bei dem Ellen Sussman zehn Fragen beantwortet. Der Schutzumschlag des Buchs ist passend zum Titel gestaltet.
Die Geschichte erzählt von drei Französischlehrern in Paris. Der Leser begleitet jeden der drei mit einem amerikanischen Schüler in Episoden über einen Unterrichtstag hinweg. Jeder der drei Lehrer bevorzugt als Unterrichtsmethode die Vermittlung der Sprachkenntnisse  durch Anwendung im realen Leben also beim Shoppen, bei einem Besuch im Café oder auch im Museum. Morgens treffen die drei Lehrer sich zunächst in einem Café um kurz über den bevorstehenden Tag zu sprechen. Sie verabreden sich für den Abend. aber noch steht jedem von ihnen einige Stunden Unterricht bevor, die eventuell zu einer Änderung ihrer Tagesplanungen führen könnten.
Das Gemeinsame der drei Episodengeschichten ist eigentlich nur, dass sie in Paris an einem Tag spielen und die Hauptpersonen dabei jeweils ein Lehrer-Schüler paar sind. Doch die Geschichten schweifen weit ab von Paris und das Hauptaugenmerk liegt auf der Vergangenheit der Schüler in Amerika und der Darstellung der Ereignisse aus Sicht der Schüler wie es zu dem Aufenthalt in Paris gekommen ist. Vor jedem der drei mittleren Kapitel ist ein Stadtplan aufgezeichnet, anhand dessen der Leser den Weg des Paars durch die Stadt nachvollziehen kann. Einige Sehenswürdigkeiten habe ich hier allerdings vermisst. Gerne wäre ich beispielsweise zum Stöbern in die Galerie Lafayette gegangen, die Stufen zu Sacre Coeur hochgestiegen oder hätte den Künstlern am Montmartre zugesehen. Stattdessen schweift irgendwann jede Episode vom Pariser Alltag ab in die Intimsphäre der Lehrer und/oder Schüler in der Gegenwart oder auch als Rückblick. Die Schilderungen der Französischschüler, die einen großen Teil des Romans ausmachen, spielen dabei fast ausschließlich in Amerika. Hier geht es nicht um Liebe, hier geht es um Leidenschaft, um Affären. Insgesamt  sind diese Erzählungen sehr gefühlvoll beschrieben. Der Anteil der Geschichte, der in Paris spielt, fängt die Atmosphäre dort sehr gut ein. 

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