Samstag, 22. September 2012

Rezension zu Stefan Nink - Donnerstags im Fetten Hecht

Skurrile Weltreise voller Überraschungen!



 ~ Inhalt ~


Jeden Donnerstag treffen sich Siebeneisen, Wipperfürth und Schatten im fetten Hecht zu einer Runde Tipp-Kick. Doch diese Routine wird eines Tages durch eine sensationelle Nachricht von Schatten durchbrochen: Er hat geerbt! Und zwar gleich 50 Millionen! Die Sache hat nur einen Haken. Es gibt noch sieben weitere Erben, und nur wenn diese gefunden werden und ihr Erbe annehmen wollen, wird es ausgezahlt. Schatten sieht sich aufgrund seines Körpergewichtes jedoch nicht in der Lage, die in der ganzen Welt verstreuten Erben zu suchen. An seiner Stelle begibt sich daher Siebeneisen, der die Welt bisher vor allem aus sämtlichen National Geographic-Heften kennt, auf die Suche, die ihn zu skurillen und beeindruckenden Orten auf der ganzen Welt führt…

~ Meinung ~


Das Cover ist in einem knalligen Orange gehalten, das gut zu diesem humorvollen Buch passt. Der Titel deutet zwar nicht darauf hin, dass sich der größte Teil des Buches um Siebeneisens Weltreise dreht, spielt dafür aber auf das einzige Kontinuum im Buch an: Der Fette Hecht wird im Laufe der Zeit zur Kommandozentrale, von der aus Schatten und Wipperfürth die Erben suchen und Siebeneisens Reise organisieren.

Mit der Ankündigung von Schattens Erbschaft und Siebeneisens Zustimmung, sich auf die Reise zu begeben, ist dem Autor der Start in die Geschichte gut gelungen. Siebeneisens Reise ins australische Outback zu einem Boxzirkus ist bereits skurril, wird aber nach und nach von immer unglaublicheren Geschichten übertroffen, von denen ich an der Stelle nicht mehr verraten möchte. Nur so viel: Es lohnt sich! Ich habe viele neue Dinge über Länder und Völker auf der ganzen Welt erfahren und Orte, von denen ich schon einiges gehört habe, gemeinsam mit Siebenstein „live“ erlebt. Einzig das Thema „Geister“, welches auf einer Station von Siebeneisens Reise auftaucht und sich anschließend in Form einer ansonsten sehr sympathischen Reisebegleitung im Buch etabliert, hat mich etwas gestört, da die sonstigen Beschreibungen auf realen Tatsachen beruhten.

~ Fazit ~


„Donnerstags im Fetten Hecht“ ist ein Roman voller Humor, der mich gut unterhalten konnte. Gemeinsam mit Siebeneisen reist der Leser zu den verschiedensten Orten auf der ganzen Welt und erlebt so manches Abenteuer. Wer gerne humorvolle Romane liest, dem empfehle ich, sich von Siebeneisens Reiselust packen zu lassen!


~ Weitere Informationen zum Buch ~


Broschiert: 416 Seiten
Verlag: Limes Verlag



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