Mittwoch, 31. Oktober 2012

Rezension zu Laura Brodie - Stimmen in der Nacht



~ Inhalt ~


Die Literaturprofessorin Emma Greene lebt mit ihrer Familie auf einem Grundstück außerhalb der Stadt Jackson. Als sie eines Abends mit ihrer fünfjährigen Tochter Maggie allein ist, tauchen drei Jugendliche, die sie vom College her kennt, auf ihrem Grundstück auf. Emma bittet sie, zu gehen, doch die Situation eskaliert. Ihre Tochter Maggie muss dabei alles mit ansehen.
Neun Jahre später kehren Maggies Albträume zur nun 15-jährigen zurück. Was ist in dieser Nacht tatsächlich geschehen? Und wird Maggie das Gesehene je verarbeiten können?

 ~ Meinung ~


Die Frage, was in der verhängnisvollen Nacht überhaupt geschah, dominiert den Beginn des Buches und wird nur allmählich aufgeklärt. Der Leser lernt dabei die Beteiligten genau kennen, aus hauptsächlich drei verschiedenen Perspektiven wird auf das Geschehene geblickt. Durch zahlreiche Rückblenden auf das Ereignis und die neun Jahre, die seitdem vergangen sind, erhält man einen recht guten Eindruck von jedem Charakter und der Entwicklung, die er im Laufe der Jahre vollzogen hat. Gelegentlich hat die Autorin für meinen Geschmack jedoch zu sehr ausgeholt.

Im weiteren Verlauf des Buches wird der Fokus zunehmend auf Themen wie Schuld, Reue, Wiedergutmachung und Akzeptanz gesetzt. Jeder Beteiligte reflektiert, warum er damals entsprechend gehandelt hat und fragt sich, was er heute wohl anders machen würde. Wie würde das Leben der Beteiligten heute aussehen, wenn nur einzelne andere Entscheidungen getroffen worden wären? Gut wurde verdeutlicht, wie viele verschiedene Faktoren den Verlauf von Ereignissen maßgeblich beeinflussen können.

„Stimmen in der Nacht“ beginnt spannend und dramatisch. Das zu Beginn geschilderte Ereignis ist es, um das sich anschließend das gesamte Buch dreht. Ruhig und oftmals nachdenklich werden das Verhalten der einzelnen Beteiligten in jener Nacht, ihre Entscheidungen und die Entwicklungen, die sie seither durchlaufen haben, beleuchtet. Bei manchem mag der Beginn vielleicht falsche Erwartungen wecken, mir hat die Umsetzung jedoch gut gefallen, sodass ich das Buch weiterempfehlen kann.


Weitere Informationen zum Buch


Taschenbuch: 336 Seiten
Preis: 14,90 Euro
Erscheinungsdatum: 1. Juni 2012
Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag


Sonntag, 28. Oktober 2012

Rezension zu Jonas Winner - Der Architekt

Das Buch "Der Architekt" von Jonas Winner habe ich beim Buchcasino auf facebook gewonnen :-) Vielen Dank an das Buchcasino und den Knaur Verlag!





Titel: Der Architekt
Autor: Jonas Winner
Erscheinungsdatum: 01.10.2012
Buchausgabe: Taschenbuch
Verlag: Knaur Verlag
ISBN: 9783426512753
Preis: 9,99 Euro

 „Der Architekt“ von Jonas Winner ist als Taschenbuch im Knaur Verlag erschienen. Es umfasst 380 Seitenmit Vorbemerkung und 92 Kapiteln in zwei Teilen. Das Cover wirkt interessant durch das schwarz-weiße Streifenmuster an den Wänden links und rechts. Mittig ist Schwärze zu sehen, die scheinbar darauf wartet etwas von außen hineinzuziehen beziehungsweise etwas nach außen freizugeben. Effektvoll wurde der Titel in roter glänzender Schrift in die Mitte der Schwärze gesetzt.
Ein Anwalt erhält von einem jungen ungestümen Mann ein Manuskript mit dem Titel „Der Architekt“ ausgehändigt mit der Bemerkung er solle dies unbedingt lesen, er käme morgen wieder. Dann blendet die Geschichte ab und nimmt Mia in den Fokus, ein junges Mädchen, das noch bei ihrer Mutter lebt und nun mit ihrer Freundin Dunja und deren Freund sich auf eine Autofahrt begibt, die in einer Tiefgarage endet. Von dort gelangt man in einen Wohntrakt, in dem sich maskierte Menschen aufhalten. Dieser Wohnkomplex ist wie ein Labyrinth für Mia und nach längerem Aufenthalt will sie diesem entfliehen. Der Haupterzählstrang jedoch handelt von Ben, einem Drehbuchautor, der per Internet auf einen aktuellen Gerichtsprozess aufmerksam wird bei dessen Verhandlung es darum geht, ob der Architekt Götz seine Frau und seine beiden Töchter erschlagen hat. Er beschließt darüber ein Buch zu schreiben und nimmt Kontakt mit Götz auf. Ben beschäftigt sich so sehr mit dessen Aussagen und denen der Angehörigen sowie der Wirkweise seines Buchs in der Öffentlichkeit, dass er glaubt, nicht mehr zwischen schwarz und weiß unterscheiden zu können.
Die Idee zum Buch sowie dessen Aufbau finde ich interessant, die Umsetzung holpert meiner Meinung nach in einigen Situationen. Sehr viele Dialoge durchziehen das Geschehen, dennoch werden Personen und Handlungsorte ausreichend beschrieben. Was die Geschichte diffus macht sind die seltsamen Handlungsweisen der Charaktere, von denen keiner ein Sympathieträger ist. Anhand eines Beispiels führt der Autor aus, welchen Einfluss Architektur auf den Menschen ausüben kann, jedoch ergeht er sich in der Fortsetzung der Aufklärung der Verbrechen nur in Andeutungen und am Ort des Geschehens fehlt mir eine plausible Begründung für die Handlungsweise vollständig. Die Personen verhalten sich teilweise rätselhaft und unterschwellig ist etwas Psychotisches vorhanden, das der Leser aber nicht zu greifen vermag. Stattdessen neigt er selbst zum Phantasieren, um nicht vorhandene Ausführungen weiterzuspinnen. Damit ist der ein oder andere Leser jedoch überfordert. Daher erfolgt von mir nur eine eingeschränkte Leseempfehlung.

Freitag, 26. Oktober 2012

Rezension zu Frida Mey - Manchmal muss es eben Mord sein

Ich darf das!




~ Inhalt ~


Elfie Ruhland arbeitet als Büroorganisatorin und versteht es, in Firmen Ordnung in Systeme und Unterlagen zu bringen. Doch gleichzeitig arbeitet sie an Projekten ganz anderer Art: Die zickige Chefin, die mit Vorliebe ihre Abteilung schikaniert, wird Opfer eines tragischen Unfalls, bei dem Elfie nur ein kleines bisschen nachgeholfen hat. Das Klima in der Abteilung bessert sich daraufhin merklich. Doch plötzlich funktioniert bei Elfie nichts mehr so, wie es sollte, und die Polizistin Alex droht ihr auf die Schliche zu kommen. Diese muss sich nebenher jedoch gegen ihren ganz persönlichen Hausdrachen behaupten…

~ Meinung ~


In diesem als Büro-Krimi betitelten Büchlein wird Humor und Kriminalhandlung gelungen vermischt. Von Beginn an musste ich die Mörderin Elfie Ruhland einfach mögen. Ihre Projekte sind rational betrachtet natürlich verachtenswert, da sie diese jedoch zum Wohl der Allgemeinheit umsetzt und auch sonst ein offenes Ohr für die Probleme ihrer Umgebung hat, hofft man gemeinsam mit ihr, dass sie unentdeckt bleiben wird. Die Mörderin als nette und hilfsbereite ältere Dame – das wird mir sicherlich lange in Erinnerung bleiben!

Die zweite Frau, um die sich die Geschichte dreht, ist die Polizistin Alex. Zu Hause von Tante Lydia und auf der Arbeit von ihrem Chef schikaniert, könnte ihr die Aufdeckung von als Unfällen getarnten Morden die lang ersehnte Anerkennung einbringen. Wenn es nur nicht Elfie wäre, die sie eigentlich sucht…! Durch Alex‘ Ermittlungen enthält das Buch typische Elemente eines Kriminalromans, lässt den Humor dabei jedoch nie zu kurz kommen. Auch die Freundschaft, die sich allmählich zwischen Elfie und Alex entwickelt, hat mir sehr gefallen, denn die beiden Frauen konnten so einiges voneinander lernen.

„Ich darf das!“ denkt Elfie Ruhland. Doch darf sie wirklich unangenehme Mitarbeiter zum Wohl der Allgemeinheit aus dem Weg räumen? In diesem Buch werden Krimi und Humor gelungen miteinander vermischt. Ich kann das Buch all jenen Leserinnen weiterempfehlen, die Lust auf einen ganz und gar ungewöhnlichen Büro-Krimi haben!


Weitere Informationen zum Buch


Taschenbuch: 288 Seiten
Preis: 8,99 Euro
Erscheinungsdatum: 5. Oktober 2012
Verlag: Aufbau Taschenbuch


Donnerstag, 25. Oktober 2012

Rezension zu Nele Neuhaus - Böser Wolf

Das Rezensionsexemplar zu "Böser Wolf" habe ich bei vorablesen.de gewonnen. Ich hab' mich sehr gefreut, da die Gewinnchance  bei den vielen Bewerbern bei nicht mal 16% lag. Vielen Dank an den Ullstein Verlag!

Titel: Böser Wolf
Autorin: Nele Neuhaus
ERscheinungsdatum: 11.10.2012
Buchausgabe: Hardcover mit Schutzumschlag
Verlag: Ullstein Verlag
ISBN: 9783550080166
Preis: 19,99 Euro

„Böser Wolf“ von Nele Neuhaus ist der sechste Fall für das Ermittlerduo Pia Kirchhoff und Oliver von Bodenstein. Der Krimi umfasst 476 Seiten inklusive Prolog, Kapitel die im Zeitraum 11. Juni bis 3. Juli 2010 spielen, Epilog und einer Danksagung sowie Anmerkung der Autorin. Das Cover ist entsprechend den vorherigen Bänden mit düsteren Wolken am Himmel und versprengten roten Blutstropfen  gestaltet. Die weitere Aufmachung ist schlicht: eine Lücke im Zaun führt über eine weit hingestreckte Wiese auf ein beschauliches Dorf zu, so wie es der Handlungsort des Krimis im Taunus sein könnte.
Ein misshandeltes junges Mädchen wird im Wasser des Mains aufgefunden, deren Identität die Ermittler des Hofheimer KK11 nicht feststellen können. Vor ungefähr zehn Jahren gab es bereits einen ähnlichen Fall. Damals wurde ein Anwalt, der aber abstritt die Tat begangen zu haben,  für den Mord verantwortlich gemacht und verurteilt. Während sie noch mit diesem Fall beschäftigt sind, wird die bekannte Fernsehmoderatorin Hanna Herzmann überfallen und brutal vergewaltigt. Sie überlebt schwerverletzt, kann sich aber an nichts erinnern. Die Spuren führen die Ermittler zu einer Recherche, die sie für ihre Sendung durchführte, aber noch geheim hielt. Doch bevor sie der Aufklärung der Fälle näherkommen, geschieht ein weiterer Mord. Die Verbrechen haben scheinbar nichts miteinander zu tun, oder doch?
Der Krimi lässt sich lesen, ohne dass die ersten Bände der Serie dem Leser bekannt sind. Böser Wolf ist ein fein gesponnener Krimi, bei dem Nele Neuhaus gekonnt lose Fäden geschickt zusammenführt. Diesmal gehen die Ermittlungen sogar in die Vergangenheit des KK11 und es schaut so aus, als ob die Autorin bereits in den ersten Bänden die Basis für die jetzigen Aufdeckungen gelegt hätte. Wieder entwickelt sich parallel zur Aufklärung  der Fälle das Privatleben der Kommissare weiter, jedoch nicht so wie das Ende des letzten Bands hätte vermuten lassen. Diesmal reichen die Fälle soweit, dass schließlich Pia Kirchhoff persönlich betreffen ist. Nele Neuhaus packt mit dem Thema Kindesmissbrauch ein  immer aktuelles, heißes Eisen an. In wenigen kursiv gesetzten Einschüben versucht sie die Gedanken und Gefühle des Missbrauchsopfers zu erfassen, was ihr meiner Meinung nach gut gelingt und dem Leser früher wie den Ermittlern einen möglichen Hintergrund für die gegenwärtigen beiden Fälle gibt. Ihrem Schreibstil bleibt die Autorin treu. Rasche Szenenwechsel lassen den Leser durch die Geschichte eilen, um die jeweilige Fortsetzung der Szene zu erfahren. Obwohl der Leser vermutlich früher wie die Kommissare der Aufklärung des Falls näher kommen, reißt die Spannung nicht ab. Und der Epilog lässt den Leser nachdenklich zurück. Ich empfehle diesen Krimi allen Lesern des Genres gerne weiter.

Mittwoch, 24. Oktober 2012

Rezension zu Alyson Noël - Soul Seeker. Vom Schicksal bestimmt

Vom Schicksal bestimmt



Serie: Soul Seeker

Buch 1: Vom Schicksal bestimmt
Buch 2: Das Echo des Bösen (Juli 2013)
Buch 3: Im Namen des Sehers (November 2013)
Buch 4: Licht am Horizont (Juli 2014)













~ Inhalt ~


Die 16-jährige Daire Santos führt ein Leben, um das sie viele beneiden: Als Tochter einer Kosmetikerin wächst sie an verschiedenen Hollywood-Drehorten auf und lernt die Schauspieler hautnah kennen. Doch plötzlich ist nichts mehr wie vorher: Verstörende Visionen plagen sie, und manchmal bleibt für sie einfach die Zeit stehen. Als sie sich beinahe sicher ist, verrückt geworden zu sein, taucht ihre lange verschwundene Großmutter auf und nimmt sie mit in ihren Heimatort in New Mexiko. Dort offenbart sie ihr, dass sie wie auch ihre Vorfahren eine Suchende ist. Verantwortungsvolle Aufgaben warten auf sie, denn die Stadt wird von einer dunklen Macht bedroht. Wird Daire ihrem Schicksal gerecht werden?

 ~ Meinung ~


Das Cover des Buches gefällt mir mit seinem Farbverlauf und der fallenden Figur als Blickfang sehr gut. Ich habe bisher keine Bücher von Alyson Noel gelesen, doch das tolle Cover hat meine Neugier auf diesen Serienstart geweckt. Die Idee, auf der Innenseite des Umschlages die Cover und Erscheinungstermine aller vier Bände abzudrucken fand ich ebenso gelungen wie das Poster, das entsteht, wenn man den Umschlag ganz entfaltet.

Zu Beginn des Romans lernt der Leser Daire in dem ihr bis dahin gewohnten Umfeld kennen. Ihr Entsetzen über die beginnenden Visionen und Zeitstillstände, die allmählich auftauchen und sich mit der Zeit verschlimmern, konnte daher gut nachvollzogen werden. Auch ihre anfängliche Weigerung, ihre Visionen als Bestimmung anzunehmen war verständlich. Durch diesen spannenden Anfang wurde der Leser gut zum Thema der Suchenden und ihren Aufgaben hingeleitet.

Im Laufe des Buches hat man nach und nach mehr über die neue Welt erfahren, in der Daire sich zurechtfinden muss. Hier fließen zahlreiche spirituelle Elemente und mytische Vorstellungen ein, auf die man sich als Leser einfach einlassen sollte. Zwischendurch erlebt der Leser auch einige klischeehafte Highschool-Szenen, auf die ich gut hätte verzichten können. Nicht so klischeeüberladen waren hingegen die Szenen mit ihren neuen Mitschülern außerhalb der Schule. Ihre Freundin Xotichl ist mir sofort sympathisch geworden, und Cade und Dace waren als guter und böser Zwilling unterhaltsam und haben Spannung in die Geschichte gebracht.

„Soul Seeker. Vom Schicksal bestimmt“ ist ein gelungener Serienauftakt, der den Leser Bekanntschaft mit Daire und der Welt der Suchenden machen lässt, welche in den nächsten Bänden sicherlich eine zentrale Rolle spielen wird. Die Buchidee finde ich innovativ, und bis auf einige klischeehafte Szenen wurde sie gut umgesetzt. Nun freue ich mich auf Band 2, der im Juli 2013 erscheinen wird!



~ Weitere Informationen zum Buch ~


Gebundene Ausgabe: 448 Seiten
Preis: 16,99 Euro
Erscheinungsdatum: 10. September 2012
Verlag: Page & Turner

Montag, 22. Oktober 2012

Gewinnspielauslosung Dornröschenschlaf!

Hallo liebe Leser,

es ist soweit! Heute um 19.00 endete mein Gewinnspiel, und darum möchte ich nicht länger warten und den glücklichen Gewinner bekanntgeben!

29 Leser meines Blogs haben teilgenommen, was mich natürlich sehr freut. Danke!

Jetzt aber zur Verlosung. Jeder Teilnehmer erhielt ein Los mit seinem Namen:


Dann wurde im schwarzen Stoffbeutel gut durchgeschüttelt und gezogen. Und der Gewinner ist:


Xe Nia!

Herzlichen Glückwunsch! Bitte teile mir doch deine Adresse innerhalb von 4 Tagen per Mail an nabura1991@googlemail.com mit (sonst wird neu ausgelost).

An alle, die leider nicht gewonnen haben: Bitte nicht traurig sein! Bald gibt es sicherlich wieder ein Gewinnspiel auf meinem Blog!

Liebe Grüße, Nabura 

Sonntag, 21. Oktober 2012

Rezension zu Mascha Vassena - Die Prophezeiung der Seraphim

Wird die Prophezeiung sich erfüllen?



~ Inhalt ~


Paris, 1789: Die 15-jährige Julie stellt fest, dass sie über besondere Kräfte verfügt. Sie kann sich mit ihrer Katze in Gedanken unterhalten und die Stimmung anderer Menschen beeinflussen. Doch dann überschlagen sich die Ereignisse: Eine Comtesse möchte sie als Gesellschafterin zu sich nehmen, wogegen sich Julie jedoch aufgrund einer Warnung ihres Sohnes Nicholas entscheidet. Da seine Mutter sie daraufhin gewaltsam entführen möchte, flieht Julie gemeinsam mit Nicholas. Dieser erzählt ihr, dass sie eine Seraphim ist, einen Zwillingsbruder hat und von ihrem Vater gejagt wird, da sie Teil einer alten, düsteren Prophezeiung ist. Gemeinsam mit ihrem Bruder und ihren Freunden möchte Julie die Pläne ihres Vaters vereiteln. Eine spannende Reise durch Frankreich beginnt…

~ Meinung ~


Das Buch beginnt in rasantem Tempo und schildert zunächst, wie Julie und Ruben zum ersten Mal ihre Kräfte einsetzen. Sie wachsen in den Wirren der französischen Revolution auf, wodurch der Leser interessante Einblicke ins Frankreich des 18. Jahrhunderts erhält. Doch wer hätte gedacht, dass der französische König seine Ratschläge von einem rücksichtslosen Seraphim erhält, der Frankreich und die Welt beherrschen möchte?

Mascha Vassena hat in dieser Geschichte viele Themen gelungen vereint. Entstanden ist ein Buch über Magie, Freundschaft, Liebe, das Reisen und die Frage, inwiefern man anderen vertrauen kann und sollte. Die Handlung ist abwechselnd aus der Perspektive von Julie und ihrem Bruder Ruben geschrieben, die sehr verschieden auf die Entfaltung ihrer Kräfte reagieren und mit ihren ganz eigenen Problemen zu kämpfen haben. Durch zahlreiche spannende Szenen konnte keine Langeweile aufkommen. Insgesamt konnte mich das Buch durchweg unterhalten, sodass ich es nur weiterempfehlen kann!



~ Weitere Informationen zum Buch ~


Broschiert: 416 Seiten
Preis: 14,99 Euro
Erscheinungsdatum: 1. Oktober 2012
Verlag: Heyne Verlag