Dienstag, 12. Februar 2013

Rezension zu Arno Strobel - Der Sarg




~ Inhalt ~


Eva wird von einem schrecklichen Albtraum heimgesucht: Sie befindet sich in einem Sarg, aus dem sie sich nicht befreien kann, so verzweifelt sie es auch versucht. Als sie aufwacht, ist sie mit Schürfwunden und blauen Flecken übersäht. Schlafwandelt sie etwa? Oder ist der Traum bittere Realität? Aus der Zeitung muss sie am nächsten Morgen erfahren, dass die Polizei einen grausigen Fund gemacht hat: Eine Frau wurde lebendig in einem Sarg begraben und ist schließlich erstickt. Bei dieser Frau handelt es sich ausgerechnet um Evas Halbschwester Inge, zu der sie seit langer Zeit keinen Kontakt mehr hat. Eine erschreckende Parallele, die Eva völlig verängstigt. Die Kölner Polizei rund um Hauptkommissar Bernd Menkhoff beginnt zu ermitteln.

~ Meinung ~


Das Cover ist schlicht mit einigen herausstechenden Merkmalen und ähnelt von der Aufmachung her den bisherigen Büchern von Arno Strobel. Die rote Schrift sticht dabei direkt ins Auge, und die auf dem Boden liegende Frau passt gut zum Thema des Sargs.

Wie fühlt man sich, wenn man lebendig begraben wird? Hieran lässt der Autor den Leser von Beginn an mit Evas erstem schrecklichem Traum teilhaben. Eine beklemmende, angespannte Atmosphäre verursacht richtige Gänsehaut. Zwischen spannungsgeladenen Szenen werden den Protagonisten und dem Leser kurze Verschnaufpausen gegönnt, in denen die Ermittlungen voranschreiten. Durch die kurzen Kapitel hat das Buch aber ein hohes Tempo und ist ein richtiger Pageturner, den ich kaum aus der Hand legen konnte.

Im Mittelpunkt dieses Buches stehen Eva und der Ermittler Bernd Menkhoff, der einigen Lesern schon aus „Das Wesen“ bekannt sein dürfte. Neben den Ermittlungen im Mordfall und Evas beängstigend realistischen Träumen erfährt man auch mehr über den Lebenshintergrund der beiden, sodass ich mich gut in die Charaktere hineinversetzen konnte.

Gemeinsam mit den Ermittlern sucht der Leser nach dem Mörder. Dabei versteht es Arno Strobel, Fährten zu legen und Hinweise zu geben und somit Raum für zahlreiche Vermutungen und Verdächtigungen zu geben. Schließlich überrascht er mit unerwarteten Auflösungen, die für mich als Leser im Nachhinein aber völlig nachvollziehbar waren.

Mein Fazit: Unbedingte Leseempfehlung für alle Fans von Psychothrillern! Dieses Buch ist schon jetzt eines meiner absoluten Jahreshighlights, das man nicht verpassen sollte. 


Die Rezension von Girdie zum gleichen Buch findet ihr hier: "Der Sarg" aus Ingrids Sicht

Weitere Informationen zum Buch


Taschenbuch: 384 Seiten
Preis: 9,99 Euro
Erscheinungsdatum: Januar 2013
Verlag: FISCHER Taschenbuch
Link zur Buchseite des Verlags

1 Kommentar:

  1. Hi Nabura,
    da freue ich mich natürlich ganz besonders, dass dir das Buch (und auch mein Dagger) gefallen hat :-)

    Liebe Grüße
    MacBaylie

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