Mittwoch, 20. März 2013

Rezension zu Andreas Winkelmann - Höllental




~ Inhalt ~


Roman Jäger ist Mitglied der Bergwacht. Eines Tages muss er mit ansehen, wie sich eine junge Frau von der Brücke über die Höllentalklamm stürzt. Er kam nur Sekunden zu spät, beinahe hätte er sie retten können. Von Schuldgefühlen geplagt geht er dem Verdacht der Eltern des Opfers Laura nach, dass es sich bei dem Tod ihrer Tochter nicht um einen Selbstmord handelte. Die Spur führt ihn zu Lauras Clique. Diese bestätigt seinen Verdacht, dass etwas vorgefallen sein muss. Während Roman weiterforscht, zeigt sich, dass Lauras Selbstmord fatale Folgen für alle noch Lebenden hat… 

~ Meinung ~


Das Buch beginnt gleich spektakulär und erschreckend mit dem Selbstmord Lauras, der beinahe hätte verhindert werden können. Die Aufarbeitung des Selbstmordes und die Beerdigung bestimmen die folgenden Seiten. Schon nach wenigen Seiten scheint fast alles geklärt und der Selbstmord wird zu den Akten gelegt. Doch dann holt das Buch einmal tief Luft und es geht so richtig los.

Was folgt ist eine temporeiche Handlung, in der so manches Leben auf dem Spiel steht. Dunkle Abgründe offenbaren sich in Lauras Clique und ihrem Elternhaus. Gemeinsam mit Roman sucht der Leser nach Antworten auf die drängende Frage, was Laura in den Selbstmord getrieben hat. Die Charaktere bleiben leider recht eindimensional. Auch hatte ich den Eindruck, dass der Autor vor allem auf grausige Kampf- und Sterbeszenen setzt. Wohin die Handlung führt, war die meiste Zeit recht absehbar. Zum Ende hin wurde ich dann jedoch noch einmal von zwei Wendungen überrascht.

„Höllental“ bietet Grusel-Elemente und eine temporeichen Handlung. Es ist ein solider Thriller, der bei allen Fans von Andreas Winkelmann sicherlich nicht im Regal fehlen sollte. Von der Handlung hätte ich jedoch einfach mehr erwartet. 


Weitere Informationen zum Buch


Taschenbuch: 352 Seiten
Preis: 8,99 Euro
Erscheinungsdatum: 18. Februar 2013
Verlag: Goldmann Verlag
Link zur Buchseite des Verlags


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