Dienstag, 4. Juni 2013

Rezension zu Lissa Price - Enders

Titel: Enders
Autorin: Lissa Price
Übersetzerin: Birgit Reß-Bohusch
Erscheinungsdatum: 14.05.2013
Verlag: ivi (Imprint des Piper Verlags)
Buchausgabe: Hardcover mit Schutzumschlag
ISBN: 9783492702645
Preis: 15,99 Euro



Lissa Price legt mit dem Roman „Enders“ die Fortsetzung und den abschließenden Teil von „Starters“ vor. Für einen Wiedereinstieg in die Geschichte bringt die Autorin immer wieder kleine Erinnerungen der Protagonistin Callie ein. Das Verständnis für die Story ist jedoch schwierig, wenn man den ersten Band nicht gelesen hat. 
Callie hat von der Mieterin ihres Körpers nach deren Ableben einen Hausteil geerbt. Doch kaum ist sie dort eingezogen meldet sich bei einem Shoppingausflug über den Chip in ihrem Kopf wieder die Stimme vom Old Man, dem Leiter von Prime Destination, der Body Bank über den sie ihren Körper vermietet hatte. Der Mann hinter dieser Stimme demonstriert ihr seine Macht in dem er vor Callies Augen eine der inzwischen Metallos genannten Starters, die bei der Body Bank angedient hatten, mithilfe von deren Chip auslöscht. Callie wird in letzter Minute von Hyden, einem kräftigen jungen Mann, gerettet den sie später wiedertrifft.  Gemeinsam mit ihm und ihrem besten Freund Michael macht Callie sich auf die Suche nach einer realen Begegnung mit dem Menschen, der die Stimme in ihrem Kopf ist. Und auf einmal ist da auch noch eine andere Stimme in ihrem Kopf, die sie angenehm an ihre Vergangenheit, an ihre Familie erinnert …
Das Cover zeigt, nur diesmal mit einem weißen Hintergrund, den gleichen gesichtslosen Kopf wie der Vorgängerband. Doch auch diesmal ist die Geschichte nicht annähern so farblos und nüchtern wie man dem Einband entnehmen könnte. Wieder ist es Callie die aus der Ich-Perspektive erzählt. So ist der Leser direkt dabei, wenn sich eine Stimme in ihrem Kopf meldet. Trotz ihres Aufbegehrens ist die Protagonistin in diesem Teil in manchen Situationen eher unüberlegt und schwächer wie im ersten Teil. Zum Glück stehen ihr Hyden und Michael zur Seite. Vor allem Hyden stellt sich als eine unabhängige, starke Person vor und baut Callie in Momenten der Verzweiflung wieder auf. Er ist aber auch ein wechselhafter Charakter und ich war mir sehr lange unsicher, ob ich ihn sympathisch finden soll oder eher nicht. Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen. Die Story ist eine gleitende Fortsetzung vom ersten Band und bietet nicht mehr so viele neue Ideen. Die Autorin weiß jedoch auch in diesem Band wieder Spannung aufzubauen und einige überraschende Wendungen einzuflechten. Wer Starters gelesen hat, sollte mit Enders die Geschichte komplettieren.
Die Rezension von Nabura zum gleichen Buch findet ihr hier: "Enders" aus Naburas Sicht

Kommentare:

  1. Ich lese derzeit "Starters" und find es bis jetzt sehr gut. Schön zu sehen das Band 2 auch so weiter geht :)

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    1. Wenn du "Starters" magst, wirst du von "Enders" bestimmt nicht enttäuscht sein. Viel Spaß beim Lesen! LG Ingrid

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