Mittwoch, 27. Februar 2013

Blogtour mit Julie Peters - Wir sind dabei!

Hallo liebe Leser!

Ich habe eine tolle Neuigkeit für euch: "Zwei Sichten auf Bücher" wird zum ersten Mal Teil einer Blogtour. Die Autorin Julie Peters wird unseren Blog auf der vom Rowohlt Verlag organisierten Blogtour besuchen, und das gleich zweimal! Sie stellt dabei ihr neues Buch "Am Fuß des träumenden Berges" vor, das am 8. März erscheinen wird.

Girdies und meinem Blog kommt die Ehre zu, die Blogtour zu eröffnen und abzuschließen. Wir freuen uns natürlich riesig! Folgende Termine könnt ihr euch schon mal merken:

11. März: Julie Peters Recherchearbeiten für ihre Bücher
17. März: Die Afrika-Faszination der Autorin Julie Peters 

Die Themen haben wir selbst vorgeschlagen und entsprechende Fragen formuliert. Jetzt sind wir ganz gespannt auf die Beiträge der Autorin! Das Buch darf ich vorab lesen, und so hoffe ich, euch rechtzeitig zum Beginn der Blogtour auch meine Rezension präsentieren zu können.

Hier ist der Klappentext zum Buch:
Nach einem schrecklichen Schicksalsschlag flieht die junge Engländerin Audrey Anfang des 20. Jahrhunderts ins britische Protektorat Ostafrika. Sie rechnet mit vielem in dem wilden, heißen, unbekannten Land – nur nicht damit, sich heftig zu verlieben. Mit Matthew, Besitzer einer Teeplantage am Fuß des Mount Kenya, gründet sie eine Familie.
Doch das Glück hält nicht lange. 1914 bricht der Erste Weltkrieg aus, und Matthew verlässt die Plantage, um sein Vaterland gegen die Deutschen zu verteidigen. Audrey muss allein die Felder bewirtschaften und ihre Kinder großziehen. Dann bricht im benachbarten Dorf der Kikuyu das Gelbfieber aus. In ihrer Not und Verzweiflung steht ihr nur noch der Kikuyu Kinyua zur Seite. Bald ist er ihr nicht nur auf der Plantage Trost und Stütze.
Aber der Krieg erschüttert nicht nur die Kolonien in den Grundfesten, sondern bringt auch Audreys Vergangenheit zurück …

Quelle: http://www.rowohlt.de/buch/Julie_Peters_Am_Fuss_des_traeumenden_Berges.3001176.html


Ich bin schon sehr gespannt, da ich bereits verschiedene "Auswander-Romane" gelesen habe, zum Beispiel die Hawaii-Bücher von Noemi Jordan, "Die tausend Herbste des Jacob de Zoet" von David Mitchell und diverse Bücher von Sarah Lark. Einen Roman speziell über Kenia habe ich allerdings noch nicht gelesen und freue mich darauf.

Auch die Autorin selbst möchte ich euch noch kurz vorstellen:

Julie Peters, Jahrgang 1979, war Buchhändlerin und studierte Geschichte, ehe sie sich ganz dem Schreiben widmete. Heute arbeitet sie als Schriftstellerin und Übersetzerin. Bisher veröffentlichte sie unter anderem die Romane "Das Lied der Sonnenfänger" und "Im Land des Feuerfalken".
Quelle: http://www.rowohlt.de/autor/Julie_Peters.2845660.html

Ich würde mich natürlich freuen, euch in zwei Wochen zur Blogtour begrüßen zu dürfen! Über weitere Neuigkeiten zur Tour halte ich euch auf dem Laufenden.

Liebe Grüße
Eure Nabura

Bildquellen: http://www.rowohlt.de/fm/501/thumbnails/978-3-8052-5050-4.jpg.625355.jpg
http://www.rowohlt.de/fm/556/thumbnails/Peters_Julie.jpg.472339.jpg

Rezension zu Eowyn Ivey - Das Schneemädchen



 ~ Inhalt ~


Alaska, 1920: Mabel und Jack sind in die Wälder Alaskas ausgewandert, um dort als Bauern ein neues Leben zu beginnen. Dass sie nie Kinder bekommen haben, schmerzt beide sehr. Von ihrem Umzug erhoffte sich Mabel, Jack wieder näherzukommen. Doch der versucht die Felder zu bewirtschaften, während Mabel sich um den Haushalt kümmert. Als jedoch der erste Schnee fällt, scheint der entstandene Abgrund zwischen den beiden plötzlich überwindbar: Von beinahe kindlichem Übermut gepackt beginnen sie eine Schneeballschlacht und bauen ein kleines Schneemädchen vor ihre Hütte. Am nächsten Tag ist die Schneefigur verschwunden. Dafür streift ein kleines Mädchen durch die umliegenden Wälder. Wer ist das Mädchen? Und woher kommt es? Mabel und Jack begeben sich auf die Suche.

~ Meinung ~


Das Cover des Buches gefällt mir sehr gut. Die weiße Zeichnung auf blauem Grund zeigt nur ein Mädchen mit Fuchs, das in einem Wald umherstreift. Durch die Farbwahl wird die eiskalte, zauberhafte Atmosphäre des Buches vermittelt. Das nur schemenhaft angedeutete Mädchen wirkt geheimnisvoll und spiegelt auch die Frage wieder, die Mabel und Jack beschäftigt: Gibt es das Mädchen wirklich? Oder ist alles nur ein Wunschtraum, eine lebhafte Illusion?

Das Buch schildert zunächst Mabels und Jacks Versuche, als Siedler in Alaska ihren ersten Winter zu überstehen. Hier wird deutlich, wie hart das Leben in der Kälte ist und wie sehr sich das Ehepaar auseinandergelebt hat. Auch die Hintergründe für ihren Umzug werden erläutert, sodass ich ihre Motivation, in Alaska ein neues Leben zu beginnen, sehr gut nachvollziehen und mich auch in sie hineinversetzen konnte. Die übermütige Szene im Schnee erscheint nach dieser Einleitung wie ein kleines Wunder: Angetrieben durch die Freue über den Schnee gehen beide seit langer Zeit wieder einmal ganz unbefangen miteinander um und bauen schließlich das Schneemädchen.

Mit dem Erscheinen des geheimnisvollen Mädchens kommt ein wenig Magie in die Geschichte. Die Fragen über seine Herkunft weisen Rätsel auf, und so sehr Mabel und Jack auch versuchen, eine rationale Erklärung zu finden, bleibt doch immer etwas Unerklärliches zurück, das der Geschichte einen ganz besonderen Charme gab. Die allmähliche Annäherung zwischen Mabel, Jack und dem Mädchen konnte mich berühren und hat mir sehr gefallen.

„Das Schneemädchen“ ist eine wahrhaft magische Geschichte, die mich gänzlich verzaubern konnte. Vor der Kulisse des harten Lebens in Alaska wirbelt ein kleines Mädchen das Leben von zwei Siedlern völlig durcheinander. Dies ist ein Roman über Hoffnung, Liebe und Zusammenhalt, den ich jedem weiterempfehlen kann!

Die Rezension von Girdie zum gleichen Buch findet ihr hier: "Das Schneemädchen" aus Girdies Sicht

Weitere Informationen zum Buch


Gebundene Ausgabe: 464 Seiten
Preis: 19,95 Euro
Erscheinungsdatum: September 2012
Verlag: Kindler
Link zur Buchseite des Verlags

Montag, 25. Februar 2013

Rezension zu Brigitte Riebe - Feuer und Glas: Der Pakt

Titel: Feuer & Glas - Der Pakt
Autorin: Brigitte Riebe
Erscheinungsdatum: 21.05.2012
Verlag: Heyne Verlag
Buchausgabe: Hardcover mit Schutzumschlag
ISBN: 9783453267381
Preis: 16,99 Euro




„Feuer und Glas – Der Pakt“ von Brigitte Riebe ist als Hardcover mit Schutzumschlag beim Heyne Verlag erschienen. Es umfasst 368 Seiten inklusive Prolog, zwölf Kapiteln und Epilog. Im Anschluss daran findet sich ein Glossar, ein historisches Nachwort, eine Zeittafel für das Venedig der Jahre 1508 und 1509 sowie eine Danksagung der Autorin. Der Titel des Buchs bezieht sich auf die Glasbläser von Murano zu denen die Familie der Protagonistin Milla gehört, der Untertitel verweist auf den Inhalt dieses Jugendromans in dem es um die Erneuerung des Pakts zwischen „Wasser- und Feuerleuten“, also den Gondelführern und den Glasbläsern, von Venedig geht. Auf dem Cover ist dementsprechend eine junge Frau mit feuerroten Haaren, wie man sich Milla vorstellen kann, vor einer Wasserstraße Venedigs mit einer Gondel abgebildet.

Im Prolog erfährt der Leser von einem unbekannten Mann, der etwas auf der Piazetta in Venedig versteckt hat. Verfolger sind hinter ihm und er schafft es nicht, diesen zu entkommen. Stattdessen bringen sie ihn auf ein Schiff, um das Geheimnis von ihm zu erfahren. Und das Wasser in seinem Gefängnis steigt… 

Die Erzählung spielt in Venedig im Jahr 1508. Milla ist 16 Jahre alt und lebt mit ihrer Mutter, die seit fünf Jahren auf die Rückkehr ihres verschwundenen Mannes Leandro wartet, bei ihrer Tante. Bis der Vater verschwand hat die Familie auf der Venedig vorgelagerten Insel Murano gelebt, denn Leandro war Glasbläser und gehörte damit zu den Feuerleuten, die nur auf dieser Insel lebten. Eines Tages lernt Milla den Gondolieren Luca kennen, der durch seinen Beruf zu den Wasserleuten gehört und merkt gleich, dass von diesem eine spezielle Faszination ausgeht. In bestimmten Momenten nimmt sie ein blaues Licht um ihn herum wahr das anderen jedoch verborgen bleibt. Und auch Luca merkt, dass Milla etwas Besonderes ist und nur er den rötlichen Schein sehen kann, der sie manchmal umgibt. Es herrscht Krieg zwischen Venedig und Staaten auf dem Festland. Der Admiral von Venedig ist fest davon überzeugt, dass die verschwundene gläserne „Gondel der Wahrheit“ ihm zum Sieg verhelfen kann. Er behauptet, Milla halte diesen Gegenstand versteckt und lässt sie von seinem Gefolgsmann Marco verfolgen. Leandro hat Milla gelehrt, dass nur Feuer und Wasser ein Ganzes bilden, doch lange Zeit weiß sie diesen Spruch nicht zu deuten und ist sich nicht sicher, wer aus den Reihen der Feuer- und der Wasserleute auf ihrer Seite steht und sie bei ihrer Suche nach der Aufklärung des Geheimnisses unterstützen wird.


Brigitte Riebe verweist in diesem Buch immer wieder auf die Bedeutung des Wassers für Venedig ebenso wie auf die Macht des Feuers, vor allem für die Glasbläser. Da ich selbst schon einmal in Venedig war und dort auch Muranoglas besichtigt habe, konnte ich beides sehr gut einschätzen. Das Glas ist wirklcih etwas ganz Besonderes. Obwohl das Buch vor über 500 Jahren spielt, sind sehr viele historische Sehenswürdigkeiten erhalten geblieben und ich konnte mir anhand der Beschreibung Milla in ihrer Umgebung gut vorstellen. Für Ortsunkundige stelle ich mir dies schon schwieriger vor, jedoch hat die Autorin auf facebook eine eigene Seite zum Buch eingerichtet in der man ganz viele Fotos von Venedig findet, die meisten in einer Symbiose von Wasser- und Feuerfarben. Außerdem gibt es jede Menge Fotos des Katers der Autorin, der Vorbild war für Puntino, der in der Geschichte für Milla eine wichtige Rolle spielt, da er sie stets zu Luca bringen kann. Obwohl das Buch ein Fantasyroman ist, blitzt die Magie nur an wenigen Stellen auf. Die männlichen Hauptcharaktere sind durchweg mit starkem Willen ausgerüstet, wogegen Milla und ihre Mutter charakterlich eher als schwächer beschrieben werden, da ihre Handlungen nicht immer einfach nachzuvollziehen sind, was speziell bei Milla auch ihrem jugendlichen Alter geschuldet sein mag. Die Liebesbande, die sich zwischen der Protagonistin und Luca entwickelt, wird einfühlsam beschrieben. Im Anschluss an die Erzählung gibt die Autorin eine historische Übersicht. Meiner Meinung nach wären diese Information im Text hilfreicher gewesen. Die Bedeutung der Gondel und ihre Einbindung als Friedensstifter bleiben für mich im Magischen verborgen. Prolog und Epilog geben die Hoffnung darauf, dass Milla im Folgeband ihren Vater wiederfinden wird. Darauf bin ich schon sehr gespannt.

Das Rezensionsexemplar diese Buchs habe ich beim Adventskalender von Heyne gewonnen. Es ist handsigniert von der Autorin (ich liebe signierte Bücher :-D). Herzlichen Dank an den Heyne Verlag und die Autorin!

Sonntag, 24. Februar 2013

Rezension zu Andreas Winkelmann - Wassermanns Zorn




~ Inhalt ~


An Manuela Sperlings erstem Arbeitstag bei der Polizei überschlagen sich gleich die Ereignisse. Ihr mehrwöchiges Praktikum im Morddezernat beginnt mit einem Leichenfund: An einem Fluss wird eine Frau ertränkt aufgefunden. Auf ihrem Bauch findet sich eine Nachricht an Manuelas neuen Chef, Eric Stiffler. Schnell stellt sich heraus, dass der Fundort der Leiche nicht der Tatort sein kann. Auch Stifflers Verhalten gibt Manuela Rätsel auf. Und bald muss Manuela merken, dass dieser Leichenfund erst der Anfang war. Denn der Wassermann sucht bereits das nächste Opfer…

~ Meinung ~


Zu Beginn der Geschichte werden verschiedene Handlungsstränge begonnen, deren Zusammenhänge zunächst nicht klar sind und die Fragen aufwerfen. Wer wird im Prolog ertränkt? Warum erhält ausgerechnet Eric Stiffler mysteriöse Anrufe? Und von wem fühlt sich Lavinia verfolgt? Die Zusammenhänge werden im Zuge der Ermittlungen rund um den Wassermann allmählich klar. Geschickt verbindet Winkelmann die verschiedenen Handlungen, führt den Leser in die Irre, sorgt für Überraschungen und lässt allmählich ein großes Ganzes entstehen, in dem sich alles zusammenfügt.

Besonders fasziniert haben mich an diesem Buch die Einblicke in die Psyche des Wassermanns. Hier erfährt man als Leser nicht nur, was er gerade tut und welche nächsten Schritte er plant, sondern auch einiges über seine Vergangenheit. So wurde verständlich gemacht, was ihn motiviert und wie aus ihm das Frauen ertränkende Ungeheuer werden konnte.

In Bezug auf das Ermittlerteam waren meine Sympathien schnell verteilt. Manuela steht als die Neue und einzige Frau im Ermittlungsteam ziemlich allein da, beweist aber ihre Entschlossenheit und ihren Mut und kann die Ermittlungen so entscheidend vorantreiben. Sie war mir in diesem Buch am sympathischsten. Das Verhalten ihres Chefs Eric Stiffler konnte ich zwar nachvollziehen, aufgrund seiner unausstehlichen Art aber auch gut verstehen, warum Manuela nicht gut mit ihm zurechtkommt. Lavinia und Frank, deren Geschichte lange Zeit unabhängig von den laufenden Ermittlungen bleibt, haben mir ebenfalls und vor allem zusammen gut gefallen.

„Wassermanns Zorn“ ist ein temporeicher und spannender Thriller, der mich mit starken Charakteren überzeugen konnte. Durch die kurzen Kapitel flogen die Seiten nur so dahin. Dieses Buch erhält von mir eine klare Leseempfehlung für alle Thrillerfans!

Die Rezension von Girdie zum gleichen Buch findet ihr hier: "Wassermanns Zorn" aus Girdies Sicht

Weitere Informationen zum Buch


Broschiert: 416 Seiten
Preis: 14,95 Euro
Erscheinungsdatum: August 2012
Verlag: Wunderlich
Link zur Buchseite des Verlags

Samstag, 23. Februar 2013

Wow - ich werd' verrückt, ich steh' im Buch!

Wow, ich habe mich gerade RIESIG gefreut :-))) Ich habe auf amazon nachgeschaut, wann das Buch "FRIEDENSENGEL" von Marion Feldhausen nun definitiv erscheinen soll, das ich im August letzten Jahres als doc. schon lesen durfte und bei amazon habe ich gesehen, dass die Funktion "Blick ins Buch" möglich ist. Und was steht auf S. 350? Die Danksagung und ich bin als Testleserin  namentlich mit meinem Vornamen genannt. Puh! Vielleicht ist das bei einigen von euch auch schon der Fall, vielleicht sogar mehrfach, gewesen? Bei mir ist es das erste Mal und ich bin määchtig stolz :-D

Den ersten Band der Serie um Kommissar Alvermann "Himmelskinder" habe ich in einer Leserunde auf lovelybooks gelesen und rezensiert. Hier findet ihr meine Rezi: Klick! Er hat mir gut gefallen, aber ich kann euch jetzt schon verraten: der Nachfolger ist noch einiges besser !!! Ich wünsch' dem Buch ganz viel Erfolg!

Liebe Grüße
Ingrid

Neuzugänge






Hallo liebe LeserInnen,

nachdem mein Briefkasten in der letzten Zeit ziemlich leer war, habe ich diese Woche einige Neuzugänge bekommen :-)) Die obersten beiden Bücher habe ich diese Woche zum Geburtstag bekommen. "Die Seelen der Nacht" von Deborah Harkness ist ein Fantasyroman, den ich gleich begonnen habe zu lese. "Die Verstummten" von Stephanie Fey ist der 2. Krimi einer Rechtsmedizinerserie. "Die Gesichtslosen" habe ich mir bei Tauschticket ertauscht und werde es vorher noch lesen.

Über den Gewinn des Thrillers "Öffne deine Seele" von Stephan M. Rother habe ich mich sehr gefreut, da ich bereits den ersten Krimi aus seiner Feder im letzten Jahr lesen durfte und dieser mir sehr gut gefallen hat. Meine Rezi dazu findet ihr hier: Klick. Es war übrigens erst meine vierte Rezi, die ich je geschrieben habe. Vielen Dank an den Rowohlt Verlag für das Rezensionsexemplar!

Ferner habe ich über vorablesen.de den historischen Kriminalroman "Die schöne Philippine Welserin" von Brigitte Riebe gewonnen. Mein Dank gilt dem emons Verlag, der mir das Buch per DPD (!) zugeschickt hat. Ebenso möchte ich mich bei dem neuen Verlag bloomoon bedanken, der mich über Blogg dein Buch als Gewinnerin für die Liebesgeschichte "Adorkable - zwei, die sich hassen ... und lieben" von Sarra Manning ausgelost hat.

Als letztes habe ich noch den Kriminalroman "London Boulevard" von Ken Bruen erhalten. Dieses Buch werden wir am "Welttag des Buches" hier auf dem Blog im Rahmen der Aktion "Blogger schenken Lesefreude" verlosen !!! Zur Verfügung gestellt und ausgesucht wurde das Buch vom Suhrkamp Verlag aufgrund meiner Anfrage nach einem Buch für diesen Tag. Es war also eine Überraschung. Da ich ein bisschen traurig war, dass Buch zu verschenken (denn natürlich wollten wir ein neues Buch verlosen) ohne es vorher gelesen zu haben, hat der Verlag mir ein zusätzliches Exemplar beigelegt, dass ich selbst behalten kann :-D.

Wahrscheinlich werde ich nach der Fantasy den Thriller, dann den historischen Krimi, den Liebesroman und dann die Krimis lesen. Mal sehen.

Kennt ihr diese Bücher schon? Gibt es eins das ihr schon gelesen habt oder euch zum Lesen wünscht? Würde mich über eure Kommentare freuen.

Liebe Grüße
Ingrid (alias "Girdie")


Meine 100. Rezension! - Ein kleiner Rückblick

Hallo liebe Leser,

puh, ist es wirklich erst 10 Monate her, dass ich meine allererste Rezension geschrieben habe?

Über vorablesen.de habe ich mein erstes Rezensionsexemplar erhalten - "Die Fälscherin" von Julia Freidank. Hier sehr ihr meine allererste Rezension. Heute denke ich vor allem "hm, recht kurz" - inzwischen fällt mir meist so viel ein, was ich schreiben kann, ohne euch zu viel zu verraten. Aber ansonsten war sie doch gar nicht mal so schlecht. ;-)

Anschließend habe ich dann erstmal die vorablesen-Reziexemplare meiner Mutter gelesen und rezensiert, denn sie war schon etwas länger dabei. Weil es mir immer mehr Spaß machte, hat sie mir dann noch die Seite lovelybooks.de gezeigt. In der Lesechallenge zu "Sieben Tage ohne" habe ich dann meine erste Leserunde mit eigenem Exemplar mitgemacht. Auch die Rezension ist schon etwas länger ausgefallen und bei der Challenge habe ich sogar ein Buchpaket gewonnen.

Meine Faszination an Leserunden und dem Rezensieren wurde dann schließlich so groß, dass ich diesen Blog gegründet habe, um meinem Geschreibsel eine weitere Plattform zu geben. Mit dem KeinBuch und dem Haus in der Löwengasse habe ich schließlich meine ersten Reziexemplare direkt vom Verlag bekommen.

Natürlich lese ich auch weiterhin gerne Bücher, die ich mir selbst gekauft oder gewonnen habe. Ich finde es unglaublich wichtig, eine gute Balance zwischen "Pflichtrezensionen" und "freiwilligen Rezensionen" zu finden und nicht in "Rezistress" zu kommen, denn dann macht das Lesen auch keinen Spaß mehr.

Meine 100. Rezension habe ich soeben zu Das Tor zur Ewigkeit veröffentlicht. Die drei Vorgängerromane habe ich vor meiner Rezensenten-Zeit gelesen und dieses Buch beim Fragefreitag auf Lovelybooks gewonnen. Da ich auch Gewinne nicht gerne liegen lasse, war es nun an der Reihe. Leider hat es mir nicht so gut gefallen, aber mit nun 100. Rezensionen habe ich trotzdem einen Grund zu feiern! ;-)

Wie seid ihr zum Bloggen gekommen? Was war euer erstes Rezensionsexemplar? Und wie viele Rezensionen habt ihr inzwischen schon geschrieben?

Liebe Grüße
Eure Nabura

Rezension zu Katia Fox - Das Tor zur Ewigkeit




~ Inhalt ~


St. Edmunsbury, 1224: Catlin ist die Enkelin der berühmten Schmiedin Ellenweore. Als einziges Kind ihres Vaters Henry soll sie die Schmiede eines Tages übernehmen. Doch als der Glockengießer John in die Stadt kommt, entdeckt sie die Faszination des Glockengießens für sich. Selbst Glocken zu gießen wird schnell ihr großer Traum. Als sie erfährt, dass sie mit dem Schmied Alan verheiratet werden soll, zögert sie nicht länger: Überstürzt bricht sie nach Norwich auf, um John zu finden. Anstelle von Alan möchte sie ihn heiraten, um sein Handwerk zu lernen. Doch John hat einen Feind, der ihr Glück zu zerstören droht…

~ Meinung ~


Nachdem ich von Katia Fox‘ Trilogie („Das kuperne Zeichen“, „Der silberne Falke“ und „Der goldene Thron“) begeistert war, hat es mich sehr gefreut, dass die Geschichte rund um die Nachfahren Ellenweores weitergeht. Entsprechend hoch waren auch meine Erwartungen an diesen Roman, die leider nur teilweise erfüllt wurden.

In jedem Buch von Katia Fox steht ein anderer mittelalterlicher Beruf im Zentrum. Dieses Buch widmet sich ganz dem Glockengießen, und die Faszination an diesem Beruf wurde gut verständlich gemacht. Trotzdem konnte nicht ganz nachvollziehbar gemacht werden, warum Catlin die von ihr so innig geliebte Familie und den sicheren Platz in der Schmiede aufgibt und völlig überstürzt und mittellos aufbricht, um ihrem Traum nachzujagen und John zu einer Zweckheirat zu überreden – vor allem, da sie den für sie vorgesehenen Schmied nicht einmal kennt.

Im Verlauf der Geschichte erweist sich Calin als wahres Glückskind. Ihr Traum von der Heirat mit John verwirklicht sich, und da sie ihn eigentlich gar nicht liebt, kommt ihr sein Keuschheitsgelübde gerade recht. Dank eines gerade erst kennengelernten reichen Freundes wird ihr auch eine Werkstatt überlassen, in denen sie ihre Glocken gießen können. Diese und viele weitere glückliche Zufälle, die ich an dieser Stelle nicht verraten möchte, deren Menge ich aber recht unrealistisch fand, bestimmen Catlins Leben. Da sie so nie in eine wirkliche Zwangslage geriet, sondern sich stets eine passende Lösung auftat, empfand ich den Spannungsbogen der Geschichte als gering.

Auch die Charaktere bleiben in diesem Buch recht blass, und ich konnte ihre Gefühle und ihr Verhalten nur schlecht nachvollziehen. Dies lag vielleicht auch an der Auswahl der Szenen, zum Beispiel wird Catlins erneute Begegnung und anschließende Hochzeit mit John im Nachhinein nur kurz zusammengefasst, was ich sehr schade fand.

~ Fazit ~


Meine großen Erwartungen an das Buch wurden leider nicht erfüllt. In „Das Tor zur Ewigkeit“ erwartet den Leser eine solide, historisch fundierte Geschichte, in welcher dem Leser das Handwerk und die Faszination des Glockengießens näher gebracht werden. Ich hätte mir jedoch noch mehr Spannung und weniger glückliche Zufälle gewünscht. An die Stärke der drei Vorgängerromane reicht dieses Buch meiner Meinung nach nicht heran. Wer von den Vorgängern aber begeistert war und sich für die Kunst des Glockengießens interessiert, wird sich über das Wiedersehen mit liebgewonnen Charakteren in diesem Buch sicherlich freuen.



Weitere Informationen zum Buch


Taschenbuch: 528 Seiten
Preis: 9,99 Euro
Erscheinungsdatum: 15. Januar 2013
Verlag: Piper Taschenbuch
Link zur Buchseite des Verlags