Sonntag, 30. November 2014

[Monatsrückblick] Das war unser November

Hallo liebe Leser,

ganz pünktlich möchten wir auch diesem Monat wieder gemeinsam mit euch auf unseren Lesemonat zurückblicken.

Hannas Rückblick

Ich habe im November 13 Bücher gelesen: 

Dancing Jax: Finale - Robin Jarvis (Rezension) ☆☆☆☆
Das beste Buch der Welt - Peter Stjernström (ohne Rezension)
Passagier 23 - Sebastian Fitzek (Rezension) ☆☆☆☆☆
Teufelsgrinsen - Annelie Wendeberg (Rezension) ☆☆☆☆
Die Königliche - Kristin Cashore (ohne Rezension)
Versehentlich verliebt - Adriana Popescu (Rezension) ☆☆☆☆☆
Im freien Fall oder wie ich mich in eine Pappfigur verliebte - Jessica Park (Rezension) ☆☆☆☆☆
Krähenmann - Corina Bomann (Rezension) ☆☆☆
Die Auserwählten in der Brandwüste - James Dashner (ohne Rezension)
Onyx. Schattenschimmer - Jennifer L. Armentrout (Rezension) ☆☆☆☆
Dark Wonderland. Herzkönigin - A. G. Howard (Rezension) ☆☆☆☆
Die Auserwählten in der Todeszone - James Dashner (ohne Rezension)
Die Sache mit dem Glück - Matthew Quick (Sperrfrist bis 19.12., Rezi folgt)


Mein Highlight des Monats:

Drei Bücher haben in diesem Monat fünf Sterne von mir erhalten, und von diesen war "Im freien Fall oder wie ich mich in eine Pappfigur verliebte" mein Favorit, denn es hat mich sowohl bestens unterhalten als auch tief berühren können.





Ingrids Rückblick

Ich habe im November 7 Bücher gelesen:

Die Lebenden und die Toten - Nele Neuhaus (Rezension) ☆☆☆☆
Wo ein bisschen Zeit ist ... - Emil Ostrovski (Rezension) ☆☆☆☆
Die andere Hälfte der Hoffnung - Mechtild Borrmann (Rezension) ☆☆☆☆☆
Teufelsgrinsen - Annelie Wendeberg (Rezension) ☆☆☆☆
Der Junge muss an die frische Luft - Hape Kerkeling (Rezension folgt) ☆☆☆☆
The Hunger Games. Mockingjay - Suzanne Collins (ohne Rezension)
Alles nur gemalt - Ursula E. Benad und Martin Benad (Rezension folgt)


Mein Highlight des Monats:

Unangefochten: Die andere Hälfte der Hoffnung von Mechtild Borrmann:



Wie viel habt ihr im November gelesen und was war euer Highlight?

Liebe Grüße
Hanna & Ingrid

Samstag, 29. November 2014

[Rezension] Annelie Wendeberg - Teufelsgrinsen

Titel: Teufelsgrinsen
Autorin: Annelie Wendeberg
Übersetzerin: Kathrin Bielfeldt
Erscheinungsdatum: 13. Februar 2014
Verlag: KiWi (Link zur Buchseite des Verlags)
Handlungsort: London
Handlungszeit: 1889




Die Deutsche Anna Kronberg hat in Leipzig Medizin studiert und lebt als Dr. Anton Kronberg in London. Die Maskerade ist notwendig, damit sie ihren Beruf ausüben darf. Sie arbeitet als Bakteriologe am Guys Hospital. Als im Wasserwerk an der Themse ein Toter gefunden wird, der an Cholera gestorben ist, wird sie hinzugezogen. Dort begegnet sie zum ersten Mal dem Detektiv Sherlock Holmes. Mit seiner Hilfe kommt sie schon bald einem scheußlichen Verbrechen auf die Spur. Anhand der Fesselspuren an Händen und Füßen schließen sie darauf, dass der Mann absichtlich getötet wurde, in dem er in Kontakt mit Bakterien gebracht wurde. 

„Teufelsgrinsen“ von Annelie Wendeberg ist der erste Band einer Reihe von Kriminalfällen bei denen Anna Kronberg ermittelt. Eines der Tetanussymptome ist titelgebend und führt den kennenden Leser direkt zum Thema der Ermittlungen, den ansteckenden Krankheiten Tetanus und Cholera. Das Buch spielt Ende des 19. Jahrhunderts und Anna Kronberg beziehungsweise ihr Alias Dr. Anton Kronberg kommt in ihren Forschungen der Entdeckung eines Impfstoffs näher.

Die Autorin spielt in ihrem Vorwort mit dem Leser, denn einerseits erklärt sie ihre eigene Intention zum Schreiben mit dem Speicherfund von Tagebüchern und andererseits beschreibt sie die Entstehung des Namens ihrer Protagonistin. Da der Krimi in der Ich-Form erzählt wird, hat nun der Leser den Eindurck als ob Anna Kronberg ihre Geschichte selbst niedergeschrieben hat. Annelie Wendeberg bringt ihren Roman mit sehr viel Hintergrundwissen zu Papier, hierbei ist sie ganz in ihrem eignen Metier. Gleich zu Beginn lernt die Hauptfigur den berüchtigten Detektiv Sherlock Holmes kennen, mit dem sie in der Folge gemeinsam ermittelt. Sherlock Holmes wird seinem Ruf schnell gerecht, indem er Anton als das erkennt, was sie ist. Zwischen den beiden scheinen sich Gefühle zu entwickeln, die über den Fall hinausgehen. Im Laufe der Erzählung gehen beide Ermittler bis an den Rand ihrer körperlichen Kräfte. Mir wurde sogar ein wenig zu übertrieben, als denn noch ein unnötiger Mord durch einen der beiden geschah.

Neben der spannenden Fallermittlung nimmt die Autorin den Leser mit hinein in das London das viktorianische London zu der ärmsten Bevölkerung unter der sich Infektionskrankheiten aufgrund mangelnder körperlicher Hygiene am schnellsten verbreiteten. Diese Bevölkerungsschicht war oftmals gerne gegen eine geringe Entlohnung den eigenen Körper im Rahmen von Studien zur Verfügung zu stellen. Anna Kronberg kann zu dieser Zeit nicht die Frau sein, die sie gerne wäre. Sie selbst hat bereits eine Schmach erlitten und benötigt ihre Maskerade auch um dahinter Schutz zu suchen und ihr Selbstbewusstsein aufrecht zu erhalten. Ebenso wie Sherlock Holmes beobachtet sie genau, denkt logisch und kommt dadurch zu manchem überraschenden Ergebnis. 

„Teufelsgrinsen“ ist auf eine interessante Art unterhaltsam und spannend zugleich. Auf weitere Bücher der Serie freue ich mich schon.

Freitag, 28. November 2014

[Rezension] Dark Wonderland. Herzkönigin - A. G. Howard


Die Reihe

Dark Wonderland

Band 1: Herzkönigin
Band 2: ? (engl.: Unhinged)
Band 3: ? (engl.: Ensnared)


Inhalt
Alyssa hat seit einigen Jahren Wahnvorstellungen, denn sie hört Blumen und Insekten sprechen. Das darf allerdings niemand wissen, denn ihre Mutter ist dem Wahnsinn bereits so sehr verfallen, dass sie in eine Anstalt gesperrt wurde. Die beiden sind Nachfahren der berühmten Alice, die einst das Wunderland besuchte, und all ihre weiblichen Ahnen zeigten seither ähnliche Anzeichen. Durch Zufall erfährt Alice, dass sie ihrer Mutter helfen kann, indem sie selbst ins Wunderland zurückkehrt, wo der geheimnisvolle Morpheus schon auf sie wartet. Bei ihrem Sprung durch den Spiegel zieht sie aus Versehen ihren Nachbarn Jeb mit sich, in den sie seit Jahren verliebt ist. Können die beiden die Dinge im Wunderland in Ordnung bringen und den Fluch brechen, der auf Alyssas Familie liegt?

Meinung
Zu Beginn des Buches lernt der Leser Alyssa als sehr spezielle Person kennen. Nicht nur hört sie Insekten sprechen, ihre Reaktion darauf ist, sie zu töten und für ihre Collagen zu benutzen. Schnell merkt man zudem, dass es sie stark belastet, ihre Mutter in der Anstalt in einem solch hilflosen Zustand zu sehen. Am Anfang fiel es mir schwer, den Überblick über die Geschichte zu gewinnen, da relativ wenig erklärt wird und man stattdessen erst im Laufe der Handlung mehr über die einzelnen Personen und ihre Beziehungen zueinander erfährt.

Bald kommt es zu ersten, schockierenden Zwischenfällen, die dem Leser deutlich machen, dass diese Geschichte sicherlich kein lustiger Spaziergang wird. Wie kann es zum Beispiel sein, dass Alyssas Mutter beinahe von ihren eigenen Haaren erwürgt wird? Das Unverständnis, das Alyssa und ihrer Mutter von allen Seiten entgegen schlägt, machte mich wütend, und ich wünschte mir sehr, dass Alyssa einen Weg finden wird, gegen die Wahnvorstellungen zu kämpfen.

Alyssas Nachbar Jeb spielt in der Geschichte eine wichtige Rolle, doch mir fiel es nicht leicht, ihn zu verstehen. Obwohl die beiden seit Jahren Freunde sind, ist er mit Taelor zusammen, die ihr das Leben schwer macht. Seine Motivation, mit dieser furchtbar unsympathischen Person zusammen zu sein, war für mich nicht verständlich. Im Laufe der Geschichte zeigt er aber seine loyale Seite und steht Alyssa bei.

Mit Alyssas Aufbruch ins Wunderland wird die Geschichte noch skurriler und noch bedrohlicher. An jeder Ecke warten neue Gefahren. Und was führt der geheimnisvolle Morpheus im Schilde? Dieser war für mich die faszinierendste Person des Buches, zu dem ich bald eine Hassliebe entwickelte. Mit seiner verschlagenen Art führt er Alyssa mehr als nur einmal hinters Licht, bleibt dabei jedoch stets auf eigenwillige Weise charmant.

Im Wunderland stolpern Alyssa und Jeb von einer verzwickten Situation in die nächste, und dabei offenbart sich bald ein komplexes Netz aus Verstrickungen. Zahlreiche unerwartete Wendungen und interessante Charaktere haben den Ausflug ins Wunderland zu einem düsteren, unterhaltsamen Erlebnis gemacht. Obwohl das Buch der Auftakt einer Trilogie ist, ist das Buch in sich recht abgeschlossen und läuft in den letzten Kapiteln noch einmal zu Höchstform auf, was Spannung und Dramatik angeht.

Fazit
„Dark Wonderland“ ist skurril, düster und steckt voller Überraschungen. Alyssa ist ein sehr spezieller Charakter, den ich im Laufe der Zeit liebgewonnen habe. Wagemutig stürzt sie sich von einer gefährlichen Situation in die nächste, um den Familienfluch aufzuheben und ihre Mutter zu retten. Warum sich das als noch schwerer als gedacht herausstellt, solltet ihr unbedingt selbst herausfinden!

Buchinfos

Gebundene Ausgabe mit Schutzumschlag: 464 Seiten
Preis: 17,99 Euro
Erscheinungsdatum: 24. November 2014

Donnerstag, 27. November 2014

[Top Ten Thursday] 10 Bücher, die anscheinend jeder gelesen hat, nur du nicht



Guten Morgen liebe Leser!

Heute gibt es eine Premiere: Ganz spontan mache ich beim Top Ten Thursday von Steffis Bücherbloggeria mit, weil ich das Thema richtig spannend finde.

10 Bücher, die anscheinend jeder gelesen hat, nur du nicht

Dann mal los...



An diesem Buch kommt man momentan einfach nicht vorbei. Lange habe ich überlegt, ob ich es lesen möchte, mich dann aber dagegen entschieden. Vor allem James Freys Schreibstil, den ich in der Leseprobe kennenlernen durfte, sagt mir leider überhaupt nicht zu.









Auch bei dieser Reihe habe ich lange überlegt, ob ich es lesen möchte. Ich kann mir gut vorstellen, dass ich die Geschichte ganz lustig fände, bislang hatte ich aber doch nicht richtig Lust auf den Zickenkrieg, den das Buch verspricht.







Klingt von der Thematik her interessant, aber wie viele Teile sollen da noch kommen? Ich mag es überhaupt nicht, wenn Autoren immer weiter schreiben und die Reihe immer schlechter wird, und genau das scheint hier zu passieren.










Same here. Als das erste Buch in Deutschland rauskam, war Amerika glaube ich bei Band 12, ohne Ende in Sicht. Das sind mir einfach zu viele Teile. Immerhin die „Mythos Academy“-Reihe hat nach sechs Teilen ihr Ende gefunden, vielleicht lese ich die demnächst mal.
 








Soll ich? Soll ich nicht? Band 1 und 2 habe ich gelesen und war von Beginn an kein Fan der Reihe. Der letzte Teil hat dann ja selbst bei großen Fans zu großer Enttäuschung geführt, weshalb ich noch immer nicht weiß, ob ich die Reihe überhaupt beenden möchte oder sie für mich frühzeitig abhake.




 


Stellvertretend für ALLE Bücher von Simone Elkeles. Ja, ich habe tatsächlich noch nichts von ihr gelesen. Warum nicht? Keine Ahnung. Will ich das ändern? Eigentlich schon… ;)








 Ich habe „Ein ganzes halbes Jahr“ direkt nach dem Erscheinen gelesen. Auch „Eine Handvoll Worte“ und „Weit weg und ganz nah“ sind ziemlich schnell eingezogen, doch aufgrund des ganzen Hypes, der sich entwickelt hat, fehlte mir bislang die Motivation, die Bücher zu lesen.









Noch ein kleiner Genreausflug. Ich greife selten, aber doch immer mal wieder zu einem Thriller, und die Trilogie ist laut Bestsellerliste momentan der Tipp überhaupt. Die sehr unterschiedlichen Reaktionen haben mich aber abgeschreckt und auch die Buchbeschreibung kann mich einfach nicht überzeugen.
 


 


 

Und noch etwas Historisches. Ich habe vor meiner Bloggerzeit ziemlich viel historische Romane gelesen, unter anderem auch „Die Säulen der Erde“ und „Die Tore der Welt“. Dementsprechend wollte ich auch Ken Follets neuerste Trilogie sehr gerne lesen, doch momentan stehe ich überhaupt nicht auf dicke Bücher. Das Buch, das ich mir schon ausgeliehen hatte, habe ich daher nach einiger Zeit erst mal wieder ungelesen zurückgegeben.




 


Ein Klassiker, den ich unbedingt lesen möchte. Angeblich haben meine Eltern es. Sie können es nur nicht finden… Bis es wieder auftaucht oder ich es mir einfach selbst kaufe, bleibt es wohl auf meiner Wunschliste.
 






Habt ihr schon eins der vorgestellten Bücher gelesen? Und welche Bücher kennt ihr noch nicht, obwohl sie gefühlt schon jeder gelesen hat?

Liebe Grüße,
Hanna