Sonntag, 29. November 2015

[Neuzugänge Ingrid] Lasst Sterne regnen ...


Hallo liebe Follower,

in der letzten Woche haben mich zwei Neuzugänge erreicht, die ich euch gerne kurz vorstellen möchte. Sicher habt ihr euch gefragt, wieso ihr auf dem Bild drei Bücher seht, wobei eines doppelt ist. Dieses Buch durfte ich auch zum Verlosen anfordern und das mache ich doch gerne!

Also passt auf, denn nach Weihnachten werden wir das Buch über Instagram verlosen. Folgt uns doch einfach jetzt schon, damit ihr das Gewinnspiel nicht verpasst unter Instagram/zwei_sichten_auf_buecher Wir würden uns freuen :) Danke.

1) Hera Lind  "Die Frau, die zu sehr liebte" aus dem Diana Verlag ist ein Roman nach einer wahren Geschichte. Die Bestsellerautorin Hera Lind kennt doch sicher jeder von euch !?

Klappentext: "Wie vom Blitz getroffen, verliebt sich die dreifache Mutter und Arztfrau Linda in den äußerst charmanten Bankdirektor Frank. nach heißen Liebesnächten und einem gemeinsamen Urlaub fasst sie den waghalsigen Entschluss, ihrem bisher eintönigen Leben noch einmal den entscheidenden Kick zu verleihen. Sie gibt alles auf, verliert Freunde, Familie und ihre finanzielle Sicherheit. Aber sie glaubt an die große Liebe. Doch was als perfektes Glück mit Patchworkfamilie im neuen Haus beginnt, wird mehr und mehr zu einem Albtraum, aus dem es kein Zurück mehr gibt ..".

2) Susanna Ernst "Immer wenn es Sterne regnet" aus dem Knaur Verlag. Was man auf dem Foto nicht so richtig sehen kann: die Sterne sind metallisch beschichtet und glitzern im Licht. Ursprünglich als ebook bei "feelings" veröffentlicht, war der Roman so erfolgreich, dass er jetzt im Knaur Verlag als Taschenbuch erscheint. Und darum geht es:

Klappentext: "Als Mary auf einem Trödelmarkt einen alten Sekretär erwirbt und darin ein Bündel Briefe findet, stürz sie Hals über Kopf in eine Geschichte, die ihr leben für immer verändert. Es sind Liebesbriefe aus den 1920ér Jahren, geschrieben von einem gewissen Adam an seine heimliche Angebetete Gracey. Die sehnsüchtigen Zeilen treffen Mary mitten ins Herz, und sie beschließt mehr über das ungleiche Paar und ihre verbotene Liebe herauszufinden. Dabei entdeckt Mary etwas, womit sie nie gerechnet hätte; und als der Himmel plötzlich aufreißt und es mit einem mal Sterne regnet, wird der Ausflug in die Vergangenheit zu einer Reise zu sich selbst."

Wäre ein Buch davon auch für euch interessant oder kennt ihr vielleicht sogar schon "Immer wenn es Sterne regnet"?

Eine besinnliche Adventszeit wünscht euch
Eure Ingrid

[Rezension Hanna] Throne of Glass: Erbin des Feuers - Sarah J. Maas


Die Reihe: Throne of Glass

Vorgeschichten zu Throne of Glass
Celaenas Geschichte 1 (Rezension)
Celeanas Geschichte 2 (Rezension)
Celaenas Geschichte 3 (Rezension)
Celaenas Geschichte 4 (Rezension)
Celaenas Geschichte 5 (erschienen am 20. November 2015)

Romane
Band 1: Die Erwählte (Rezension)
Band 2: Kriegerin im Schatten (Rezension)
Band 3: Erbin des Feuers
Band 4: ? (engl.: Queen of Shadows, September 2015)
Band 5 & 6: ?

Inhalt

Celaena Sardothien wurde vom König Ardalans nach Wendlyn geschickt mit dem Auftrag, dort den König samt Erben zu ermorden. Doch daran denkt Celaena nach ihrer Ankunft nicht im Traum. Sie will ihre Reise stattdessen nutzen, um mehr über die Macht des Königs und die Wyrdschlüssel herauszufinden. Celaena hofft, dass ihr hier die mächtige Fae-Königin Maeve weiterhelfen kann. Doch diese will, dass Celaena ihre Fähigkeiten als Halb-Fae trainiert, bevor sie Auskunft gibt. Welche Kräfte schlummern wirklich in ihr?

In Ardalan versucht Chaol unterdessen einen Weg zu finden, um Celaena und Dorian zu unterstützen. Dabei findet er unverhofft Verbündete und kommt allmählich einem der größten Geheimnisse des Königs auf die Spur. Unterdessen braut sich in der Feriansschlucht etwas zusammen: Die grausamen Hexen Ardalans sollen sich mit vom König gezüchteten Wesen wieder in die Lüfte erheben.

Meinung
Nach einem grandiosen zweiten Teil der „Throne of Glass“-Reihe habe ich mich riesig auf den nächsten Teil gefreut. Nach anderthalb Jahren des Wartens ging es für mich nun endlich weiter. Leider werden die Bücher nun nur noch als Taschenbücher mit neuem, ans englische Original angelehntem Cover verlegt und passen damit nicht mehr zu meinen Hardcover-Ausgaben. Aber immerhin geht es überhaupt weiter. Voller Vorfreude begab ich mich also zwischen die Seiten und betrat an der Seite Celaenas zum ersten Mal den Boden von Wendlyn.

Auf das Wendlyn der Menschen erhascht man nur einen kurzen Blick, bevor Celaena von einem Boten Maeves abgeholt wird und sich mit ihm in die Berge begibt. In einer Festung der Halb-Fae soll sie ihre Fähigkeiten trainieren. Hier lernt man als Leser eine ganz neue Seite an Celaena kennen. Bislang spielten magische Fähigkeiten in der Reihe eine nur untergeordnete Rolle, da sie in Ardalan nicht mehr gewirkt werden kann. Doch das gilt nicht für Wendlyn, und so erlebt man als Leser nun frei gewirkte Magie.

Der Leser begleitet Celaena dabei, ihre eigenen magischen Fähigkeiten kennen und kontrollieren zu lernen. Das bringt Celaena auch dazu, sich stärker mit ihrer eigentlichen Identität auseinanderzusetzen, die sie jahrelang in sich begraben hat. Ich ging mit ihr durch Höhen und Tiefen und konnte ihren Frust, ihre Skepsis und ihr Zögern gut nachvollziehen. Ich habe mit ihr gelitten, als sie erlaubt, dass immer mehr ihrer Erinnerungen zurück an die Oberfläche drängen und mich gefreut als sie endlich beweisen kann, welche ungeahnte Kraft in ihr steckt. Sie und ihr Trainer sind wortwörtlich wie Feuer und Wind und die sarkastischen Auseinandersetzungen der beiden sorgen immer wieder für unterhaltsame Momente.

Die Beschreibungen von Celaenas Zeit in der Festung der Halb-Fae haben mir in diesem Buch am Besten gefallen, auch wenn die Schilderungen recht ausführlich waren und es im Mittelteil ein paar Längen gab. Doch auch in Ardalan passiert in der Zwischenzeit so einiges. In Rifthold kämpfen Chaol und Dorian sich durch ein dichtes Netz aus Intrigen. Chaol setzt alles daran, um Geheimnissen auf die Spur zu kommen und macht wichtige Entdeckungen, welche sich sicherlich noch als hilfreich erweisen werden.

Als neuer Charakter wird die böse Ironteeth-Hexe Manon in die Geschichte eingeführt, aus deren Sicht man erfährt, was in der Feriansschlucht vor sich geht. Hier ist es der Autorin gelungen, mir die eigentlich verabscheuenswürdige Gestalt, die sich am liebsten von Menschen ernährt, näher zu bringen, sodass ich schließlich mit ihr um ein Gelingen ihrer Pläne gefiebert habe.

Fazit
Der dritte Teil der Reihe beschäftigt sich stärker mit Magie als seine Vorgänger. Gleichzeitig bewegt sich etwas in Ardalan. Rebellen bringen sich in Position, während der König alles daran setzt, seine Macht weiter zu stärken. Durch die drei verschiedenen Handlungsorte – Wendlyn, Rifthold und die Feriansschlucht – erhält man als Leser einen guten Überblick über das Geschehen. Die Autorin legt besonderen Wert darauf, die persönliche Entwicklung der Charaktere ausführlich zu beschreiebn. Für mich hätten die ersten beiden Buchdrittel noch straffer und temporeicher sein dürfen. Insgesamt hat mich die Reihe erneut begeistern können und die Entwicklungen der letzten Seiten haben mich mehr als neugierig auf den vierten Teil gemacht. Für Fans der Reihe ist es Pflicht, auch diesen dritten Teil zu lesen!

Buchinfos

Titel: Throne of Glass: Erbin des Feuers
Autorin: Sarah J. Maas
Übersetzerin: Ilse Layer
Taschenbuch: 656 Seiten
Preis: 11,95 Euro
Erscheinungsdatum: 23. Oktober 2015
Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag
Link zur Buchseite des Verlags

Freitag, 27. November 2015

[Rezension Hanna] Das Fundbüro der Wünsche - Caroline Wallace


Inhalt
Liverpool, 1976: Seit Martha Lost denken kann, weiß sie, dass sie der Liver Bird vom Lime-Street-Bahnhof in Liverpool ist: Würde sie den Bahnhof verlassen, dann würde er sofort einstürzen. Deshalb lebt und arbeitet Martha von klein auf im Fundbüro des Bahnhofs, der von der Frau betrieben wird, die Martha Mutter nennt. Der Frau, die Martha aufgenommen hat, als sie als Baby bei ihr wie ein Fundgegenstand abgegeben wurde und der sie seit sechzehn Jahren ausgeliefert ist. Martha hat sich mit ihrer kleinen Bahnhofswelt und dessen Bewohnern und Besuchern wie der Cafébesitzerin Elisabeth, dem römischen Legionär und dem Postboten Drac arrangiert. Bis ein Brief und ein unerwartetes Ereignis Martha dazu zwingen, sich der Frage zu stellen, wer sie eigentlich ist. Ist Martha bereit für die Antwort?

Meinung
In „Das Fundbüro der Wünsche“ habe ich mich auf den ersten Blick verliebt. Das Cover signalisiert Leichtigkeit und ein Über-sich-hinauswachsen. Die Koffer spielen auf die Geschichte von Marthas Ankunft am Bahnhof an. Und das Mädchen auf dem Cover kommt meiner Vorstellung der sechzehnjährigen Martha nahe. Dass diese eine ganz und gar ungewöhnliche Protagonistin ist wird schon auf der ersten Seite der Geschichte klar, denn Martha bewegt sich am liebsten in Pirouetten fort. Auch die Tatsache, dass sie den Bahnhof noch nie verlassen hat, ließ mich neugierig darauf werden, was für ein Mensch sie unter diesen Bedingungen geworden ist.

Martha ist ein durch und durch liebenswerter Mensch. Ich hätte sie gerne umarmt und vor all dem Bösen da draußen beschützt. Ihre Adoptivmutter ist ein echtes Ungeheuer und hat so manches mit den bösen Königinnen aus Märchen gemein. Martha hat gelernt, ihre Grausamkeiten nicht an sich heranzulassen. Dennoch haben ihre Lebensumstände sie tief geprägt und aus ihr ein zerbrechliches Wesen gemacht, das stets an das Gute im Menschen glaubt. Als Martha gezwungen wird, die ihr bekannte Routine zu durchbrechen, bangte ich mit, dass sie einen für sich passenden Weg finden wird.

Diese Geschichte lebt von ungewöhnlichen Charakteren, und so lernt Martha bald den römischen Legionär, den Mann aus den Tunneln und die flippige Cafébesitzerin besser kennen. Ich habe jeden Moment mit diesen besonderen Charakteren genossen, die andere wohl als gesellschaftliche Außenseiter bezeichnen würden, denn sie sind erfrischend anders und haben sich damit arrangiert. Sie alle geben Marta Kraft, unterstützen sie und helfen ihr dabei, selbstbewusster zu werden und sich der Welt zu stellen. Hier hat Martha einen langen Weg vor sich und ich bin diesen gern mit ihr gegangen.

Die Kapitel werden immer wieder unterbrochen von Marthas Dialog mit einem geheimnisvollen Briefeschreiber und Kolumnen beziehungsweise Briefen rund um den verschollenen Koffer eines stadtbekannten ehemaligen Roadies der Beatles. Die beiden Themen treiben die Handlung voran, schufen einen regenbogenfarbenen Spannungsbogen und sorgten dafür, dass ich unbedingt weiterlesen musste. Für mich eine perfekte Geschichte, vom märchenhaften Anfang bis zum wunderschönen, rührenden Ende.

Fazit
„Das Fundbüro der Wünsche“ ist eine Geschichte, bei der es mir schwer fällt, die richtigen Worte zu finden. Die wundersame Martha und ihre Freunde muss man einfach selbst kennenlernen, um ihre Besonderheit zu begreifen und nachzuvollziehen, wie anders die Welt aus ihrer Perspektive aussieht. Gebt diesem wundervollen Debüt unbedingt eine Chance und lasst Martha auch euer Leserherz erobern. Für mich ist „Das Fundbüro der Wünsche“ das liebenswerteste Buch des Jahres!

Buchinfos

Titel: Das Fundbüro der Wünsche
Autor: Caroline Wallace
Übersetzerin: Sabine Längsfeld
Klappenbroschur: 352 Seiten
Preis: 14,99 Euro
Erscheinungsdatum: 27. November 2015
Verlag: Rowohlt Polaris
Handlungszeit: 1976
Handlungsort: Liverpool
Link zur Buchseite des Verlags

Donnerstag, 26. November 2015

[Rezension Ingrid] S.K. Tremayne - Eisige Schwestern

Titel: Eisige Schwestern
Autor: S.K. Tremayne
Übersetzerin: Susanne Wallbaum
Erscheinungsdatum: 04.05.2015
Verlag: Knaur Verlag (Link zur Buchseite des Verlags)
rezensierte Buchausgabe: Klappbroschur
Handlungsort: London und Eilean Torran (Insel der schottischen Hybriden)
Handlungszeit: Gegenwart


Vor einem Jahr ist etwas Schreckliches geschehen. Eines der eineiigen sechsjährigen Zwillinge der Familie Moorcroft ist vom Balkon im Haus der Großeltern gefallen und an den Folgen des Sturzes gestorben. Das ist der Hintergrund des Psychothrillers „Eisige Schwestern“ von S.K. Tremayne. Das tragische Ereignis, das inzwischen ein Jahr zurückliegt, hat den Eltern sehr viel abverlangt. Der Umzug auf eine einsame Insel der schottischen Hybriden, die der Großmutter des Vaters, dem Architekten Angus Moorcroft gehörte, soll ein neuer Anfang für die kleine Familie sein.

Schon seit geraumer Zeit zeigt der verstörte überlebende Zwilling seltsame Veränderungen. Hand in Hand ist sie mit ihrer Schwester gegangen, in der Zeit vor dem Unfall gerne gleich gekleidet wie auf dem Cover. Aufgrund ihrer eisblauen Augen und dem weißblonden Haar hatten sie den Kosenamen „Eisige Schwestern“.  Sie bildeten eine Einheit, haben sich oft in ihrer eigenen Zwillingssprache unterhalten und die Scherze des jeweils anderen nahtlos fortgesetzt.

Doch charakterlich gab es kleine Unterschiede. Und nun verhält sich Kristie nicht mehr wie sie selbst, lacht wie Lydia, ist ruhig wie Lydia und irgendwann behauptet sie Lydia zu sein. Sarah weiß, dass sie ihre Kinder vom Äußeren her nicht unterscheiden konnte, sondern nur an ihren ganz eigenen Verhaltensweisen. Doch jetzt ist sie total verwirrt, denn sie fragt sich, welchen Zwilling denn tatsächlich gestorben ist und welchen sie demzufolge vor sich hat. Auch ihr Mann ist ihr keine Hilfe. Sie beobachtet ihre Tochter umso intensiver, desto beharrlicher diese behauptet, der eigentlich verstorbene Zwilling zu sein. Sarahs nervliche Anspannung nimmt zu, Kleinigkeiten werden zum Stein des Anstoßes und irgendwo liegt in ihr ein verdrängter Gedanke verborgen, der für sie nicht richtig fassbar wird, von dem sie aber selber spürt, dass er das tragische Geschehen erklären könnte.

Die Geschichte baut im Laufe der Zeit eine zunehmend beklemmende Spannung auf. Auch die trostlose Umgebung der einsamen Insel trägt dazu einen Teil bei. Die beiden Protagonisten Angus und Sarah konnten mir leider nicht richtig sympathisch werden, weil immer mehr ihrer kleinen Geheimnisse ans Licht kommen, die Schatten auf ihre Ehe werfen. Das äußere gute Verhältnis deckt unausgesprochene Konflikte zu.

Die meisten Kapitel sind in der Ich-Form aus der Sicht von Sarah erzählt. Scheinbar belanglosen Schilderungen aus ihrem Alltag werden unterbrochen von ihren Gedanken nach der Suche einer Lösung zum Feststellen der Identität ihrer Tochter, während Kristies Verhalten - oder ist es Lydias – immer auffälliger wird. Sie beginnt ihre Rolle als Mutter zu hinterfragen. Hilflos muss sie mit ansehen, wie ihre Tochter sich immer mehr zurückzieht und anscheinend selber nicht mehr weiß wer sie ist. Gleichzeitig fokussiert die Geschichte auch immer mal wieder Angus, allerdings aus einer allwissenden Erzählerperspektive. Dadurch erhält der Leser einige Male einen unterschiedlichen Blick und verschiedene Ansichten auf die gleiche Situation. Es wird ihm dadurch bis zum Schluss aber nicht leichter gemacht sich selbst eine Meinung über den Unfallhergang zu bilden. Das Ende überrascht, auch weil ein Schuss Mystik in die Szenerie eingefügt ist.

Ein gelungener Psychothriller, mit einem ungewöhnlichen Thema, den ich Lesern des Genres gerne empfehle.
Hanna hat das Buch bereits gelesen. Wie es ihr gefallen hat, erfahrt ihr hier: KLICK!

Dienstag, 24. November 2015

[Lesungsbericht Ingrid] Sebastian Fitzek liest aus "Das Joshua-Profil"


Die Karten zur Lesung hatte ich bereits im August gekauft. Am vergangenen Mittwoch war es dann endlich so weit: Sebastian Fitzek las bei der Mayerschen Buchhandlung in Köln. Gemeinsam mit meinem Mann war ich schon zwei Stunden vorher in Köln. Die Zeit bis zur Lesung haben wir dann genutzt um in einem typisch Kölschen Restaurant etwas zu essen und anschließend noch ein wenig zu shoppen. Eine halbe Stunde vor Beginn sind wir dann in die 2. Etage der Mayersche mittels Rolltreppe gefahren. Bereits über die Hälfte der Plätze war besetzt. 380 Karten sind verkauft worden, also war noch genügend Platz. Außerdem hat die Mayersche links und rechts in gewissem Abstand jeweils zwei Fernseher hoch aufgehängt, die das Bild des Lesungstischs eingefangen haben. Ich fand dies eine gute Idee.


Nach der Begrüßung durch einen Mitarbeiter begann die ausverkaufte Lesung nahezu pünktlich. Zunächst äußerte der Autor seine Freude über die vielen Zuhörer, da er auch schon vor sehr viel weniger – sprich 5 - gelesen hat, und das zu einer Zeit als sein Buch das „Amokspiel“ schon auf der Bestsellerliste stand. Sebastian Fitzek ist ein charmanter Plauderer und so hat er im Laufe des Abends lediglich drei kurze Ausschnitte aus „Das Joshua-Profil“ vorgelesen, hauptsächlich hat er jedoch aus dem „Nähkästchen“ geplaudert. Nach einer Charakterisierung seines Protagonisten Max Rhode nannte er verschiedene Gemeinsamkeiten zwischen sich und seinem erfundenen Hauptdarsteller, einem erfolglosen Schriftsteller. Themen seiner kurzen Geschichten war nicht nur sein Alltag als Thrillerautor, sondern auch Anekdoten aus der Zusammenarbeit mit Kollegen wie beispielsweise Michael Tsokos. Außerdem erzählte er, dass ihm auch schon mal Ideen zu einer Komödie kommen. Aber jedes Mal wenn er die Situation dann zu Papier bringen möchte, schmücken seine Gedanken die Szene derart aus, das sich schließlich wieder eine beklemmende Situation ergibt und schon ist er wieder beim Psychothriller.



Neben „Das Joshua-Profil“ hat er unter dem Pseudonym Max Rhode (so heißt der Protagonist), hat er das Buch „Die Blutschule“ veröffentlicht. Dazu ist es gekommen, weil Sebastian Fitzek sich in seinen Hauptcharakter auf die beste Art und Weise hineinversetzen wollte. Daher hat er begonnen das Buch in der Rolle des Max Rhode zu schreiben, zunächst nur den Beginn, aber es später hat es es fertig gestellt. „Die Blutschule“ ist der einzige Bestseller, den der fiktive Max Rhode je geschrieben hat. Zum Verständnis von „Das Joshua-Profil“  muss man „Die Blutschule“ nicht gelesen haben. Ich fand das sehr gut, dass der Autor das kurz erklärt hat. Zum Ende der Lesung hin, las Sebastian Fitzek dann noch eine kurze Passage aus eben jenem Buch seines erfundenen Charakters.


Die Lesung dauerte ungefähr zwei Stunden, die im Fluge vergingen. Gerne war der Autor noch bereit, für alle Anwesenden alles was man ihm vorlegte zu signieren. Da ich strategisch günstig außen rechts saß, war ich eine der ersten am Signiertisch und habe die Gunst der Stunde genutzt, um nicht nur das Buch „Das Joshua-Profil“ sondern auch unser Blog-Signierbuch von Sebastian Fitzek signieren zu lassen. Ganz herzlichen Dank an den Autor und an meinen Bloggerkollegen Philipp von Bookwalk, der in der Nähe stand und schnell noch ein Foto von mir und dem Autor gemacht hat. Es war ein gelungener, amüsanter Abend!

Eure Ingrid

(Fotos: 1x Philip Aschermann, 2x Ingrid Eßer)

Sonntag, 22. November 2015

[Rezension Hanna] Fremd - Ursula Poznanski und Arno Strobel


Inhalt
Joanna lebt allein in ihrem Haus. Doch eines Abends kommt ein Fremder herein und behauptet, ihr Verlobter zu sein. Joanna ist gleich überzeugt davon, es mit einem psychopathischen Einbrecher zu tun zu haben, gegen den sie sich verteidigen muss. Doch trotz ihrer Versuche, den Eindringling vor die Tür zu setzen, bleibt dieser beharrlich und behauptet, gemeinsam mit ihr im Haus zu wohnen. Doch wie kann das sein, wenn es nicht das geringste Anzeichen von seinen Sachen im Haus gibt?

Erik ist unterdessen schockiert darüber, dass seine Verlobte ihn nicht wiedererkennt. Was ist passiert, ist sie verrückt geworden? Verzweifelt unternimmt er Versuche, ihre Erinnerung zurückzubringen. Können die beiden herausfinden, was passiert ist und warum?

Meinung
Als ich das erste Mal hörte, dass Ursula Poznanski und Arno Strobel ein Buch zusammen schreiben, war ich gleich begeistert. Beide gehörten zu meinen Lieblingsautoren und ich war neugierig, wie das Ergebnis dieser Zusammenarbeit aussehen wird. Das Buch konnte mich von der ersten Seite an fesseln, denn die Situation ist wirklich vertrackt: Joanna erinnert sich nicht an Erik und kann auch keinen Beweis dafür finden, dass er bei ihr lebt. Erik hingegen versteht überhaupt nicht, wie Joanna ihn innerhalb eines einzigen Tages vergessen konnte. Meine Neugier war geweckt und ich wollte unbedingt wissen, was dahinter steckt.

Die Idee der beiden Autoren hat sich als erfolgreich erwiesen. Die beiden haben die Kapitel immer abwechselnd geschrieben, Ursula Poznanski aus der Sicht von Joanne, Arno Stobel aus der Sicht von Erik. Diese ständigen Perspektivenwechsel haben für mich den Reiz an der Geschichte ausgemacht, denn ich konnte die Gefühle beider Protagonisten nachvollziehen und stellte mir die drängende Frage, wer von beiden denn nun lügt oder zumindest Teile der Wahrheit verdrängt. Immer neue Wendungen halten die Spannung aufrecht. Wie reagiert Joanne zum Beispiel auf eine Freundin der beiden? Warum verhält sich Eriks Arbeitskollege so komisch? Dahinter muss doch mehr stecken!

Die Vertrauensfrage im Mittelpunkt dieser Geschichte. Immer wieder zweifeln die Protagonisten an ihrem Gegenüber und an sich selbst. Doch die zunehmende Bedrohung von außen zwingt sie zu einer Entscheidung: Werden sie zusammenarbeiten, um das Rätsel zu lüften, oder getrennte Wege gehen? Beide Autoren haben hier bewiesen, dass sie Meister ihres Fachs sind und es verstehen, einen gelungenen Spannungsbogen zu erschaffen. Bei Psychothrillern ist für mich die Auflösung der größte Knackpunkt, der bei mir entscheidend dafür ist, ob ich das Buch zufrieden oder enttäuscht beende. Hier bekommt der Leser einiges an Action geboten und eine Erklärung, die vielleicht nicht hundertprozentig realistisch, aber doch plausibel ist und mir deshalb gefallen hat.

Fazit
„Fremd“ bietet alles, was das Herz eines Psychothriller-Fans begehrt! Durchgängige Spannung, eine düstere Atmosphäre, Zweifel am eigenen und fremden Verstand sowie ein steigendes, gut dosiertes Maß an Action und Gewalt. Wenn ihr Ursula Poznanski und/oder Arno Strobel mögt, dann dürft ihr dieses Buch nicht verpassen. Und auch wenn ihr von beiden Autoren noch nichts gelesen habt und auf der Suche nach Nervenkitzel seid, solltet ihr zu „Fremd“ greifen!

Interesse an einer zweiten Meinung?
Ingrids Rezension zum gleichen Buch findet ihr hier: KLICK!

Buchinfos

Klappenbroschur: 400 Seiten
Preis: 16,99 Euro
Erscheinungsdatum: 30. Oktober 2015
Verlag: Wunderlich (Rowohlt Verlag)
Link zur Buchseite des Verlags

[Neuzugänge Hanna] Königin der Wünsche

Hallo liebe Leser,

in der letzten Woche haben mich zwei ganz tolle Bücher erreicht, die ich Euch unbedingt zeigen möche:

Riesig gefreut habe ich mich, dass "Throne of Glass" von Sarah J. Maas endlich auch in Deutschland in die dritte Runde geht. Anderhalb Jahre ist es her, seit der zweite Teil erschienen ist. Schade, dass dtv die Bücher nur noch als Taschenbuch veröffentlicht. Das Cover ist ans englische Original angelehnt, was ich prinzipiell immer eine gute Sache finde, doch damit passt es leider nicht mehr zu den Hardcovern. Hoffentlich kann die Geschichte mich wieder so begeistern wie der zweite Band.




Auf "Das Fundbüro der Wünsche" von Caroline Wallace bin ich aufgrund des süßen Covers aufmerksam geworden, und auch der Klappentext klang ganz nach meinem Geschmack. Ich war so neugierig, dass ich das Buch sofort gelesen habe. Es erscheint allerdingst erst am 27. November, dann erst darf ich Euch meine Meinung per Rezension verraten.




Kennt ihr Throne of Glass schon? Oder klingt "Das Fundbüro der Wünsche" nach einem Buch für Euch?

Liebe Grüße
Hanna

Donnerstag, 19. November 2015

[Rezension] Die Sturmschwester - Lucinda Riley


Inhalt
Ally d’Aplièse ist eine leidenschaftliche Seglerin, die sich auf einem Boot als Frau unter Männern zu behaupten weiß. Als sie und der bekannte Skipper Theo sich näher kommen, schwebt sie im siebten Himmel. Doch dann erhält sie die Nachricht, dass ihr Adoptivvater gestorben ist. Wie auch den anderen Schwestern hat er ihr Hinweise auf ihre Herkunft hinterlassen. Doch Ally will sich erst einmal auf das Segeln und auf Theo konzentrieren. Dann aber ändert ein einschneidendes Erlebnis ihre Meinung.

Norwegen, 1875: Anna stammt aus einer Bauernfamilie und kann kaum schreiben und lesen. Ihre wenigen Kenntnisse auf diesem Gebiet hat sie durch ihren Nachbarn Jens erworben, der sie gerne heiraten würde. Doch sie sieht in ihm nur einen guten Freund. Als ein Fremder aus der Hauptstadt ihrer Familie einen Besuch abstattet, ändert sich Annas Leben abrupt. In Christiania soll sie unter der Fittiche von Herrn Bayer zu einer professionellen Sängerin ausgebildet werden. Wird sich Anna in dieser völlig neuen Welt zurechtfinden?

Meinung
Der Auftakt von Lucinda Rileys Reihe rund um die sieben Schwestern hat mir sehr gut gefallen. „Die Sturmschwester“ ist nun der zweite Band ich war gespannt, ob die Autorin das Niveau von „Die sieben Schwestern“ halten kann. Der erste Band endete mit einem Aufeinandertreffen von Maia und Ally in Atlantis eine Weile nach Pa Salts Tod und ich erwartete, dass der neue Band an dieser Stelle beginnt. Etwas enttäuscht war ich deshalb, als „Die Sturmschwester“ erst einmal wieder ganz von vorne beginnt und davon erzählt, wie Ally vom Tod ihres Adoptivvaters erfährt und wie sie die Trauerfeier auf Atlantis erlebt. Sicherlich erfährt man durch die neue Perspektive noch mehr darüber, wie Ally das Erlebnis verarbeitet hat, aber für meinen Geschmack gab es hier zu viele Dopplungen und ich will diese Szenen ehrlich gesagt in den nächsten Bänden nicht wieder und wieder aus einer anderen Perspektive lesen.

Zu Beginn des Romans nimmt sich Lucinda Riley ausführlich Zeit, dem Leser Ally vorzustellen, ohne dass diese ernsthaft in Erwägung zieht, ihre Herkunft zu erkunden. Die Geschichte der verliebten Ally plätschert stattdessen vor sich hin und ich fragte mich, was die Autorin damit erreichen will. Auf Seite 133 kommt dann aus heiterem Himmel die absolute Kehrtwende und ich habe ernsthaft in Erwägung gezogen, das Buch auf der Stelle abzubrechen. Was war das denn? Zack bumm, bitte sehr, jetzt hat Ally einen Grund ihre Herkunft zu erkunden. Bevor meine Frustration zu groß wurde sprang die Geschichte dann erst mal in die Vergangenheit.

Die in Norwegen angesiedelte Vergangenheitsgeschichte hat meine Stimmung zum Glück wieder herumreißen können und mich mit in die faszinierende Welt des Theaters und Gesangs genommen. Lucinda Riley bietet hier eine wirklich süße Vom-Bauernmädchen-zum-Großstadtstar-Geschichte. Diese zog sich für mich allerdings zu sehr in die Länge, bevor es endlich zu dramatischen Wendungen kommt und das Ganze interessanter wurde. Das Ende dieses Handlungsstrangs hat mich nicht zufriedenstellen können, hier fehlte mir ein Abschluss aus Annas Perspektive.

Nachdem die Vergangenheitshandlung mir die Lust am Weiterlesen wiedergegeben hatte, konnte ich mich auch mehr mit Allys weiterer Geschichte anfreunden. Ihre Reise zu ihren Wurzeln hat mich unterhalten können und sie trifft auf Menschen, die mir schnell sympathisch wurden. Insgesamt hatte die Gegenwartshandlung für mich leider wenig Substanz, belohnt den Leser aber immerhin mit der Aufdeckung von zwei wirklich interessanten Geheimnissen rund um Allys Herkunft. Über die Geheimnisse von Pa Salt erfährt man in diesem Band hingegen gar nichts und ich habe das unbefriedigende Gefühl, dass das bis zum siebten und letzten Band so bleibt.

Fazit
In „Die Sturmschwester“ steht die zweitälteste der Schwestern, Ally, im Mittelpunkt des Romans. Leider fand ich diesen Band schwächer als den Reihenauftakt. Das Buch hatte für mich so manche Längen und auch wenn ich die Geschichte rührend fand hat sie mich nie hundertprozentig packen können. Wer vom Reihenauftakt begeistert war, der sollte der Sturmschwester aber unbedingt eine Chance geben.
Buchinfos

Titel: Die Sturmschwester
Autorin: Lucinda Riley
Übersetzerin: Sonja Hauser
Hardcover: 576 Seiten
Preis: 19,99 Euro
Erscheinungsdatum: 9. November 2015
Verlag: Goldmann Verlag
Handlungszeit: 1875-1876, 1936, 2007
Haupthndlungsort: Norwegen
Link zur Buchseite des Verlags

[Rezension Ingrid] Barbara Wood - Die Insel des verborgenen Feuers

Titel: Die Insel des verborgenen Feuers
Autorin: Barbara Wood
Übersetzerin: Veronika Cordes
Erscheinungsdatum: 22.10.2015
Verlag: Fischer Krüger Verlag (Link zur Buchseite des Verlags)
rezensierte Buchausgabe: Hardcover mit Schutzumschlag
Handlungsort: Inselkette Hawaii
Handlungszeit: 1820 bis 1868



Eine üppig grüne Landschaft leuchtet dem Leser auf dem Cover des Romans „ Die Insel des verborgenen Feuers“ von Barbara Wood entgegen. Eine junge Frau eilt über eine lange Treppe diesem vermeintlichen Paradies entgegen. Ihre Kleidung entspricht der Zeit in der der Roman spielt. Im Jahr 1820 trifft die aus New Haven in Connecticut stammende Emily, eine der beiden Protagonistinnen des Buchs, in Hilo auf der Insel Hawaii ein. Zur besseren Orientierung gibt es ganz vorne sowie auf der letzten Seite eine Übersichtskarte der Inselwelt Hawaiis.

Emily ist die Frau des Reverends Isaac Stone, der zu einer Gruppe protestantischer Missionare gehört. Sie ist eine der ersten weißen Frauen vor Ort. Während ihr Mann auf der Insel unterwegs ist und dabei auch schon mal mehrere Tage am Stück von zu Hause fernbleibt, sucht sie Kontakt zu den einheimischen Frauen und versucht ihnen die westliche Lebensweise und ihren Glauben näher zu bringen. Doch mit ihrer eigenen distanzierten Art erhält sie wenig Verständnis von den Hawaiianerinnen, die es gewöhnt sind, ihre Gefühle auszuleben. Schon kurz nach ihrer Ankunft macht sie die Bekanntschaft von Kapitän Farrow, der mit der Zeit ungeahnte, für eine verheiratete Frau unpassende Gefühle in ihr auslöst. Fasziniert von den Sitten und Bräuchen der Inselbewohner und getrieben davon, ihre eigenen Ansichten durchzusetzen und damit ihrer Meinung nach mehr Lebensqualität zu vermitteln, wird sie zum Auslöser eines Ereignisses das viel Leid über die Hawaiianer bringt.

40 Jahre später trifft die 19jährige katholische Nonne Theresa in Honolulu auf der Insel O’ahu  ein, um dort als Krankenschwester tätig zu werden. Ohne sich einem Orden anzuschließen, wäre es ihr nicht möglich gewesen ihren Wunschberuf zu erlernen. In Honolulu begegnet sie dem verwitweten Robert Farrow. War der Eintritt in den Orden nur Mittel zum Zweck oder wie sonst soll sie sich ihre zärtlichen Gefühle zu Robert Farrow erklären? Je näher sie die Familienmitglieder kennenlernt, desto mehr erfährt sie von Geheimnissen, die diese verbergen. Während sie mit ihrem eigenen Schicksal hadert, scheint über den Inseln ein Fluch zu liegen, der die Einwohner beständig dezimiert. Theresa sieht einen Zusammenhang zu lange zurückliegenden Ereignissen. Die Zeit wird knapp, eine Lösung zu finden.

Wer die Romane der Autorin kennt weiß, dass sie gerne die Lebenswege von jungen selbstbewussten Frauen, die eine Herausforderung suchen, mit Mystik verbindet. Die Geschichte der hawaiianischen Inseln gibt hierzu einen perfekten Hintergrund. Barbara Wood hat sehr gut recherchiert und die historischen Details in ihre Erzählung eingearbeitet. Allerdings kam es mir letztlich so vor, als ob jede eingeschleppte Krankheit irgendwo Erwähnung findet und sich tragisch im Umfeld von Emily oder Theresa entwickelt. Die Schilderung schreitet zügig voran und enthält immer wieder unerwartete Wendungen, die manchmal auch nur ganz nebenbei einfließen.

Die beiden Protagonistinnen sind eingebunden in die Konventionen der jeweiligen Zeit, bringen aber genug eigenen Willen und Verstand mit, um diese zur Verwirklichung ihres Lebenstraums einzusetzen, wenn auch mit Einschränkungen. Im Gegensatz zu Emily konnte Theresa mir sympathisch werden. Allerdings  hat mich der Roman nicht wirklich berührt. Vielleicht lag es an den vielen unausgesprochenen Geheimnissen, bei denen ich mich gefragt habe, ob man wirklich so lange miteinander leben kann ohne je mit vertrauten Menschen aus der Familie über problematische Situationen ausführlicher zu reden. Dennoch hat mir Barbara Wood mit ihrer Darstellung der historischen Ereignisse einen Denkanstoß dazu geliefert, über die Vereinnahmung der Inseln von Hawaii und anderswo nachzudenken, die sicher nicht nur Vorteile für die Einheimischen mit sich gebracht hat.

Der Roman ist ein „Muss“ für alle Barbara Wood Fans und hat mir einige Stunden unterhaltsame Lektüre geboten.


Montag, 16. November 2015

[LovelyBooks Leserpreis 2015] - Die finale Abstimmungsphase läuft!


Hallo liebe Leser,

auch in diesem Jahr wird wieder der LovelyBooks Leserpreis vergeben! Ich habe gelernt, dass etwas zur Tradition wird, wenn man es zum dritten Mal tut. Nach dem Leserpreis 2013 und dem Leserpreis 2014 werfen Ingrid und ich also in diesem Jahr - traditionellerweise ;-) - wieder einen Blick auf die Shortlist und prüfen, welche von uns gelesenen Bücher es auf diese geschafft haben.

Was ist überhaupt der LovelyBooks Leserpreis?

Der LovelyBooks Leserpreis wird von LovelyBooks.de jährlich in diversen Kategorien vergeben. In der Nominierungsphase konnten in jeder Kategorie bis zu drei Bücher nominiert werden. Seit heute läuft die finale Abstimmungsphase, in welcher ihr in jeder Kategorie aus den Top 25 der am häufigsten nominierten Bücher für Eure Favoriten abstimmen könnt.

Also: Ab heute bis zum 24. November könnt ihr für Eure Favoriten abstimmen!

Folgt dazu diesem Link: http://www.lovelybooks.de/leserpreis/2015/abstimmungen/

Die Gewinner werden am 26. November bekannt gegeben. Ingrid und ich sind schon gespannt, ob es unsere Favoriten aufs Treppchen schaffen. 

Welchen Büchern wir unsere Stimme gegeben haben, werden wir nicht verraten. Wer aber in der einen oder anderen Kategorie noch eine Entscheidungshilfe braucht, für den haben wir im folgenden die von uns rezensierten Bücher aufgelistet, die es auf die Shortlist in ihrer Kategorie geschafft haben. Ein Klick auf den Titel führt euch zur jeweiligen Rezension.

Wir wünschen euch viel Spaß beim Stöbern! 
Romane

Hanna hat gelesen:
  • Monk Kidd, Sue - Die Erfindung der Flügel (Rezension)
  • Moyes, Jojo - Ein ganz neues Leben (Rezension) ☆ 
  • Riley, Lucinda - Die sieben Schwestern 01 (Rezension)  
  • Spielman, Lori Nelson - Nur einen Horizont entfernt (Rezension)
  • Bomann, Corina - Die Sturmrose (ohne Rezi)

Ingrid hat gelesen:
  • Ahern, Cecelia - Das Jahr, in dem ich dich traf (Rezension)
  • Durst-Benning, Petra - Kräuter der Provinz (Rezension)  
  • McEwan, Ian - Kindeswohl (Rezension) Lesejuwel
  • Monk Kidd, Sue - Die Erfindung der Flügel (Rezension)

Krimis und Thriller

Hanna hat gelesen:
  • Stevens, Chevy - That Night. Schuldig für immer (Rezension)
  • Tremayne, S. K. - Eisige Schwestern (Rezension)

Ingrid hat gelesen: 
  • Adler-Olsen, Jussi - Verheissung. Der Grenzenlose 06 (Rezension)
  • Link, Charlotte - Die Betrogene (Rezension) Lesejuwel 
  • Poznanski, Ursula und Strobel, Arno - Fremd (Rezension)   

Fantasy

Hanna hat gelesen:
  • Aaronovitch, Ben - Fingerhut-Sommer 05 (Rezension) ☆  
  • Mandel, Emily St. John - Das Licht der letzten Tage (Rezension)  

Ingrid hat in dieser Kategorie kein nominiertes Buch gelesen.


Jugendbücher

Hanna hat gelesen:
  • Armentrout, Jennifer L. - Onyx. Schattenschimmer 02 (Rezension) ☆☆☆☆
  • Armentrout, Jennifer L. - Opal. Schattenglanz 03 (Rezension) ☆☆☆☆ 
  • Aveyard, Victoria - Die rote Königin (Rezension) ☆     
  • Estep, Jennifer - Black Blade. Das eisige Feuer der Magie 01 (Rezension)  
  • Ewing, Amy - Das Juwel. Die Gabe (Rezension)
  • Meyer, Kai - Die Seiten der Welt. Nachtland 02 (Rezension) ☆☆☆☆  
  • Morgan, Cass - Die 100 (Rezension)
  • Poznanski, Ursula - Layers (Rezension)  
  • Schoder, Sabine - Liebe ist was für Idioten. Wie mich. (Rezension)    
  • Tahir, Sabaa - Elias und Laia: Die Herrschaft der Masken (Rezension)  

Ingrid hat gelesen:
  • Estep, Jennifer - Black Blade. Das eisige Feuer der Magie 01 (Rezension)
  • Poznanski, Ursula - Layers (Rezension)
  • Tahir, Sabaa - Elias und Laia: Die Herrschaft der Masken (Rezension)


Liebesromane

Hanna hat gelesen:
  • Harmel, Kristin - Über uns der Himmel (Rezension)  
  • Hülsmann, Petra - Wenn Schmetterlinge Loopings fliegen (Rezension)  
  • Popescu, Adriana - Ewig und eins (Rezension) ☆☆☆☆☆  
  • Moyes, Jojo - Ein Bild von dir & Die Tage in Paris (Rezension)  

Ingrid hat gelesen:
  • Rayven, Leisa - Bad Romeo & Broken Juliet: Wohin du auch gehst (Rezension)

Historische Romane

Hanna hat gelesen:
  • Archer, Jeffrey - Spiel der Zeit. Die Clifton-Saga 01 (Rezension)
  • Buck, Vera - Runa (Rezension)
  • Durst-Benning, Petra - Bella Clara 03 (Rezension)
  • Jacobs, Anne - Die Tuchvilla (Rezension)

Ingrid hat gelesen:
  • Webb, Kahterine - Italienische Nächte (Rezension)

Humor

Hanna hat gelesen:
  • Nink, Stefan - Sonntags im maskierten Waschbär 03 (Rezension)

Ingrid hat in dieser Kategorie kein nominiertes Buch gelesen.

Sachbuch und Ratgeber

Hanna hat gelesen:
  • Andersson, Per J. - Vom Inder, der mit seinem Fahrrad bis nach Schweden fuhr, um dort seine große Liebe wiederzufinden (Rezension) ☆  

Ingrid hat in dieser Kategorie kein nominiertes Buch gelesen.

Bestes E-Book Only

Hanna hat gelesen:
  • Riemer, Martina - Essenz der Götter I (Rezension)

Ingrid hat in dieser Kategorie kein nominiertes Buch gelesen.

Bester Buchtitel

Hanna hat gelesen:
  • Aveyard, Victoria - Die rote Königin (Rezension) ☆   
  • Hülsmann, Petra - Wenn Schmetterlinge Loopings fliegen (Rezension)   
  • Mandel, Emily St. John - Das Licht der letzten Tage (Rezension)  
  • Schoder, Sabine - Liebe ist was für Idioten. Wie mich. (Rezension)

Ingrid hat gelesen:
  • Engelmann, Julia - Wir können alles sein, Baby (Hörbuch, Rezi folgt)
  • Somer, Bradley - Der Tag, an dem der Goldfisch aus dem 27. Stock fiel (Rezension)  
Bestes Buchcover

Hanna hat gelesen:
  • Armentrout, Jennifer L. - Onyx. Schattenschimmer 02 (Rezension) ☆☆☆☆
  • Armentrout, Jennifer L. - Opal. Schattenglanz 03 (Rezension) ☆☆☆☆ 
  • Aveyard, Victoria - Die rote Königin (Rezension) ☆      
  • Buck, Vera - Runa (Rezension)
  • Ewing, Amy - Das Juwel. Die Gabe (Rezension)
  • Gläser, Mechtild - Die Buchspringer (Rezension)  
  • Mandel, Emily St. John - Das Licht der letzten Tage (Rezension)  
  • Meyer, Kai - Die Seiten der Welt. Nachtland 02 (Rezension) ☆☆☆☆  
  • Poznanski, Ursula - Layers (Rezension)  
  • Yoon, Nicola - Du neben mir und zwischen uns die ganze Welt (Rezension)  

Ingrid hat gelesen:
  • Poznanski, Ursula - Layers (Rezension)

In den Kategorien Kinderbücher, Erotik und Hörbuch haben wir kein nominiertes Buch gelesen.
Jetzt seid ihr gefragt: Welche der nominierten Bücher habt ihr gelesen? Habt ihr schon abgestimmt?
Liebe Grüße
Hanna & Ingrid