Samstag, 26. November 2016

[Rezension Hanna] Der dunkle Ritter - Maurizio de Giovanni

Der dunkle Ritter
Autor: Maurizio de Giovanni
Übersetzerin: Susanne Van Volxem
Hardcover: 384 Seiten
Erschienen am 21. Oktober 2016
Verlag: Kindler


Inhalt
Auf das neu zusammengesetzte Team des Kommissariats Pizzofalcone wartet ein dramatischer Fall: Der zehnjährige Edoardo Cerchia, genannt Dodo, wird als entführt gemeldet. Auf einem Schulausflug seiner katholischen Privatschule in die Gemäldesammlung der Villa Rosenberg hat er gemeinsam mit einem Freund erst den Anschluss an die Gruppe verloren und ist dann einer unbekannten Frau aus dem Gebäude gefolgt. Jetzt fehlt von ihm jede Spur. Vermutlich geht es der Täterin ums Lösegeld, denn Dodos Großvater ist vermögend, mächtig und stadtbekannt. Aber warum ist der schüchterne Dodo ihr so bedenkenlos gefolgt?

Meinung
„Der dunkle Ritter“ ist mein erstes Buch von Maurizio de Giovanni. Obwohl es der dritte Teil der Reihe ist, wurde mir der Einstieg leicht gemacht. Nach einem Einblick in die Gedanken des Entführungsopfers und einem verbalen Schlagabtausch auf dem Kommissariat nimmt sich dessen Leiter Luigi Palma Zeit, über seine neu zusammengestellten Mitarbeiter nachzudenken. Dabei erfuhr ich die wichtigsten Fakten über sechs ganz unterschiedliche Charaktere. Und dann ging es auch schon los mit den Ermittlungen. Während Lojacono und Alex sich aufmachen, um einen Einbruch zu untersuchen, geht im Kommisariat der Anruf ein, dass ein Junge entführt wurde.

Schnell sind die Ermittler in Alarmbereitschaft und beginnen mit ihren Nachforschungen. Viele Anhaltspunkte gibt es nicht. Ein Überwachungsvideo zeigt in mangelhafter Qualität eine Person mit Kapuze, der Dodo folgt, und ein Mitschüler kann immerhin sagen, dass es eine blonde Frau war. Alle warten auf die Lösegeldforderung. In dieser Zeit lernt man Dodos zerrüttete Familie kennen, deren Reaktionen auf das Geschehen von hysterisch bis wutentbrannt reichen. Sämtliche Gespräche eskalieren nach kürzester Zeit, was durch die leitenden Ermittler, dem ungehobelten Aragona und dem cholerischen Romano, nicht eingedämmt wird. Vom Team des Kommissariats mochte ich die beiden leider am wenigsten, und mir war rätselhaft, wie man auf diese Art überhaupt Fortschritte verzeichnen soll.

Die Geschichte nimmt sich ausreichend Zeit, auch auf die anderen Teammitglieder einzugehen und Einblicke in ihr Privatleben zu geben. Bei einem sechsköpfigen Team plus Chef nehmen diese Abschnitte viel Platz ein und bremsen das Vorankommen der Ermittlungen aus. Die Einblicke halfen mir aber, das Verhalten der Charaktere besser zu verstehen. Am besten gefallen hat mir Alex‘ Geschichte. Sie leider sehr unter der Kontrolle durch ihre Eltern und kann besser zielen als alle Kollegen, weil sie auf dem Schießstand regelmäßig ihren Frust ablässt. Als jemand im Nu ihr Geheimnis errät, ist sie verunsichert, ob sie sich freuen oder besser nicht darauf reagieren soll. Auch auf dem Kommissariat erlebt man das ganze Team in Aktion. Parallel zum „großen“ Entführungsfall läuft die Ermittlung des eingangs erwähnten Einbruchs sowie Nachforschungen über verdächtig viele Selbstmorde in einem Viertel. Trotz des ruhigen Tempos wurde mir eine abwechslungsreiche Handlung geboten.

Die Sprache des Buches hat mir gefallen. Der Autor schreibt sehr poetisch und baut ganze Kapitel ein, in denen er über „solche und solche Nächte“ sinniert oder dass man sich vor dem Mai hüten solle. Immer wieder gibt er Einblicke in die Gedankenwelt Dodos, der in seiner Gefangenschaft mit seiner Actionfigur redet, die er mitgenommen hat. Gerade in Bezug auf seine Entführung bleibt ein Durchbruch aber lange aus und die Geschichte zog sich zunehmend in die Länge. Zum Ende hin ging schließlich alles ganz schnell. Leider werden bei allen drei Ermittlungen zwar die Hintergründe klar, doch ich erfuhr nichts über die Konsequenzen. Ich weiß nicht, ob der vierte Band hier noch mehr Klarheit bringt, aber für mich war das ein unbefriedigender Abschluss.

Fazit
In „Der dunkle Ritter“ muss das neu zusammengestellte Team von Pizzofalcone, Neapel in einem Entführungsfall ermitteln. Zusätzlich gibt es zwei kleinere Fälle und Einblicke ins Privatleben der Polizisten. Leider mochte ich die beiden Ermittler, welche die größte Rolle spielen, am wenigsten. Das wurde aber durch andere Teammitglieder aufgewogen, deren Probleme ich viel besser nachvollziehen konnte. Das Ende war für meinen Geschmack leider allzu offen. Ich vergebe drei Sterne für diesen literarischen Ausflug nach Neapel.

Donnerstag, 24. November 2016

[Rezension Ingrid] Das verborgene Leben meiner Mutter von Adraan van Dis


Titel: Das verborgene Leben meiner Mutter
Autor: Adriaan van Dis
Übersetzerin: Marlene Müller-Haas
Erscheinungsdatum: 04.10.2016
Verlag: Droemer Verlag (Link zur Buchseite des Verlags)
rezensierte Buchausgabe: Hardcover mit Schutzumschlag und Lesebändchen

„Das verborgene Leben meiner Mutter“ erzählt Adriaan van Dis im gleichnamigen Buch. Am Ende ihres Lebens  erfährt er sehr viele Details von ihr, die ihm bisher unbekannt waren oder bekommt sie in einem neuen Licht zu sehen. Der Schleier über den Geschehnissen der Vergangenheit lüftet sich für ihn immer mehr.

Marie van Dis wird 98 Jahr und lebt seit langem in einer Seniorenresidenz unweit der See. Nun fühlt sie, dass ihr nicht mehr viel Zeit auf dieser Erde bleibt. Zwei ihrer Töchter aus erster Ehe sind bereits verstorben, die dritte wohnt mit ihrer Familie in Italien. Daher wendet sie sich an ihren Sohn, der zu der Zeit in Paris lebt. Sie möchte noch einmal ihren Heimatort besuchen. Auf dieser kurzen Reise erfährt Adriaan zum ersten Mal den Namen seiner Großmutter. Er ist erstaunt, denn er hatte gedacht, dass er deren Namen nicht erwähnen darf, wenn er seine Mutter nicht erzürnen möchte. Doch Marie antwortet ihm, dass er nie danach gefragt hätte. Das ist einer der kleinen Momente im Buch, mit denen sich der Autor auseinandersetzt, ob sie für ihn die Möglichkeit bedeuten sich seiner Mutter anzunähern, denn sie Nähe zu ihm nie zugelassen. Geboren ist er in den Niederlanden, aber Marie hat ihren zweiten Mann, den Vater von Adriaan van Dis, mit dem sie offiziell nie verheiratet war, in einem Rotkreuzlager in Indonesien kennengelernt. Doch bis er zu diesem Punkt der Erzählung kommt, ist es ein langer Weg für die beiden.

Marie ist ihres Lebens überdrüssig. Jeder Tag fällt ihr schwerer, sie kann kaum noch gehen. Als sie nach Tabletten aus der Schweiz fragt merkt Adriaan auf. Seine Mutter hat inzwischen sein gestiegenes Interesse an den Geschichten aus ihrer Vergangenheit registriert und bietet ihm einen Deal an: ihre Erzählungen gegen die Mithilfe zu einem schnelleren Ableben. Doch so einfach ist das nicht, weder für Marie noch für Adriaan und schon gar nicht wegen geltender Gesetze und Regelungen.

Viele Erinnerungen von Marie sind verschüttet. Dadurch, dass sie beginnt ihre persönliche Habe aufzuräumen, kehren Teile davon, verbunden mit Geschichten zurück. So gern Adriaan es auch hätte, dass sie ihm ihr Leben kontinuierlich mitteilen würde, so sehr kommen immer nur Gedankenfetzen an die Oberfläche, die sie ihm meist telefonisch mitteilt. Irgendwann beginnt der Autor sie nach den Gesprächen aufzuzeichnen, damit sie nicht verlorengehen. Er versucht seine Mutter, die zunehmend fordernder wird, zu verstehen. Ihr Leben war nicht einfach. Als junges Mädchen vom Lande verliebte sie sich in einen dunkelhäutigen Offizier aus der niederländischen Kolonie, heiratete ihn, bekam drei Töchter und folgte ihm nach Indonesien. Hitze, Einsamkeit, Lager, Repatriantenheim und immer ein Gefühl zwischen zwei Welten zu stehen, begleiteten sie durch die folgenden Jahre. Marie war eine starke Frau, nicht nur körperlich, sondern vor allem darin, ihre Kinder und sich selbst zu schützen. Dafür musste sie viele Unannehmlichkeiten in Kauf nehmen, die Adriaan erst jetzt in den Gesprächen mit seiner Mutter bewusst werden.

Der Autor fügt seine Aufzeichnungen zu einem Roman zusammen, der bewegend ist und betroffen macht. Der Autor erklärt sein Handeln in dieser Zeit des Ringens um Nähe zu seiner Mutter. Das Einfügen seiner eigenen Gefühle in den verschiedenen Situationen zeigte mir, dass es oftmals zwei Seiten gibt, mit denen man das Geschehene auffassen kann. Marie deckt immer mehr Begebenheiten, große und kleine, aber allesamt für sie bedeutsam auf, die sie in all den Jahren erlebt hat und vergessen wollte, um sich nicht dem Kummer und der Trauer hinzugeben, immer auf eine bessere Zukunft für sich und ihre Kinder hoffend.

„Das verborgene Leben meiner Mutter“ ist nur insoweit fiktiv, wie die Erinnerungen von Marie die Realität nicht mehr zugelassen haben. Es ist eine Geschichte, auf die man sich einlassen muss, um sowohl Mutter wie Sohn und ihr Verhältnis zueinander zu verstehen. Es ist ein Buch, das sich zu lesen lohnt, weil viele Szenen in Erinnerung bleiben werden. Absolute Leseempfehlung!


Dienstag, 22. November 2016

[Rezension Hanna] Perfect. Willst du die perfekte Welt? - Cecelia Ahern


Perfect. Willst du die perfekte Welt?
Autorin: Cecelia Ahern
Übersetzer: Christine Strüh und Anna Julia Strüh
Hardcover: 460 Seiten
Erschienen am 17. November 2016
Verlag: FISCHER FJB
Link zur Buchseite des Verlags

Die Reihe

Band 1: Flawed. Wie perfekt willst du sein? (Rezension)
Band 2: Perfect. Willst du die perfekte Welt?

Inhalt
Celestine North ist auf der Flucht. Von der Gilde wurde sie aufgrund ihrer vermeintlichen Fehlerhaftigkeit mit fünf Brandzeichen markiert. Doch Richter Crevan persönlich hat ihr in Rage ein sechstes Mal verpasst. Wegen dieses Beweises seiner eigenen Fehlerhaftigkeit macht er erbittert Jagd auf Celestine und alle Augenzeugen seiner Tat. Fürs erste kommt sie bei ihrem Großvater unter. Doch auch hier ist sie nicht lange sicher, denn die Whistleblower geben ihre Suche nicht auf. Ein Wiedersehen mit Carrick bringt sie ins Nachdenken. Wird sie trotz ihrer völligen Erschöpfung nach Wochen auf der Flucht Richter Crevan erneut die Stirn bieten oder sich erst einmal zurückziehen? Und wofür wird sie eintreten, wenn sie bereit ist: Für ihre eigene Freiheit oder etwas viel Größeres?

Meinung
Nach zwei Monaten des Wartens ist es schon so weit: Der zweite Teil der All Age Dilogie von Cecelia Ahern ist da! Optisch steht dieser zweite Teil seinem Vorgänger in nichts nach, er ist wieder ein absoluter Hingucker. Nach Celestines Flucht in letzter Sekunde war ich absolut gespannt, wie es für sie weitergehen wird. Auf der Farm ihres Großvaters konnte sie sich für eine Weile verstecken, doch zur Ruhe gekommen ist sie dort nicht. Ständig kommen Whistleblower und durchsuchen das Gelände - ein nervenaufreibender Prozess, bei dem Celestine darum bangen muss, nicht entdeckt zu werden. Die Spannung war sofort wieder da und ich war neugierig, wie lange der Status quo gehalten werden kann.

Die Antwort ist nach wenigen Seiten klar: Nicht lange. Schnell kommt Bewegung in die Geschichte, und zwar auf dramatische Weise. Doch es einen Lichtblick: Carrick ist wieder mit von der Partie! Er spielt zweiten Teil eine deutlich größere Rolle. An der Seite von Celestine lernte ich den bislang eher undurchschaubaren Charakter immer besser kennen und erfuhr mehr über seine Beweggründe und Pläne für die nächsten Schritte. Celestine ist unterdessen hin- und hergerissen, was sie wirklich will. Gut konnte ich ihre Unentschlossenheit nachvollziehen, denn auch wenn sie in den letzten Wochen stärker geworden ist und ihre Naivität verloren hat, steckt immer noch eine große Portion Unsicherheit in ihr. Doch Ereignisse, die sie nicht beeinflussen kann, zwingen sie regelmäßig zu einer Entscheidung, sodass die Geschichte ihren Schwung nicht verlor.

Die straffe Handlung lässt die Protagonistin und den Leser immer nur kurz zur Ruhe kommen, bevor der nächste actionreiche Abschnitt folgt. Im Zentrum steht die Frage, wem Celestine eigentlich noch vertrauen kann. Denn ohne Unterstützung hat sie keine Chance, irgendetwas anderes als eine erneute Verhaftung zu erreichen. Hier erlebt man einige schöne, aber auch böse Überraschungen, die zu unerwarteten Wendungen führen. Unaufhaltsam spitzt sich die Geschichte zu. Ich durchlebte eine Achterbahn der Gefühle: Kleine Siege werden gefeiert und Rückschläge müssen verkraftet werden. Der Weg zum Showdown war richtig spannend. Nur eine Szene – Stichwort Gleichgewicht – passte für mich so gar nicht zum Rest und die Reaktionen darauf fand ich zu schwach. Die letzten, entscheidenden Szenen konnten mich dann noch einmal mitreißen und berühren. Das Ende erlebte ich als überaus passend.

Fazit
„Perfect. Willst du die perfekte Welt?“ ist der gelungene Abschluss der All Age Dilogie von Cecelia Ahern. Nach ihrer Flucht ist Celestine ständig in Bewegung. Mit Carrick an ihrer Seite muss sie sich entscheiden, ob und wenn ja wofür sie kämpfen will. Auf der Suche nach Verbündeten geht sie Wagnisse ein, die nicht immer einen guten Ausgang nehmen. Mir hat dieser zweite Teil noch ein Stück besser gefallen als sein Vorgänger. Ein Buch für Leser jeden Alters, die etablierte Regeln hinterfragen, bei Ungerechtigkeiten nicht die Augen verschließen und eine aufrichtige Protagonistin auf ihrem Weg begleiten wollen.

Montag, 21. November 2016

[Rezension Ingrid] Der Mann an der Reling von Barbara Brandt


Autor: Barbara Brandt (Alias von Klaus Brandt)
Titel: Der Mann an der Reling
Erscheinungsdatum: 11.10.2016
Verlag: #amazonpublishing 
rezensierte Buchausgabe: Taschenbuch 

„Der Mann an der Reling“ ist der Engländer Robert Bowman im gleichnamigen Roman von Barbara Brandt, dem Pseudonym von Klaus Brandt. Die Geschichte des Buchs nahm mich als Leser mit in die Normandie, einer Gegend Frankreichs die bekannt ist für ihre herrliche Apfelblüte und ihren Äpfeln aus denen Calvados und Cidre hergestellt wird. Das Cover bringt den Leser also direkt hinein in die Erzählung.

Die schon betagte Iris Neufchatel sitzt auf dem Balkon ihrer Wohnung im Seniorenheim und schaut einem jungen Zwillingspaar beim Spielen zu. In ihr werden Erinnerungen an ihre zur Melancholie neigende Zwillingsschwester Sally wach. Ihre Gedanken schweifen zurück zu einer Zeit als sie bereits mehrere Jahre verheiratet, jedoch kinderlos ist und sie Sally zu Verwandten nach England begleitet hat. Danach fährt sie allein zurück und begegnet auf der Fähre nach Frankreich Robert, der ihr auffällt, weil er in kurzen Hosen an der Reling steht. Schnell merken die beiden, dass sie sich weit mehr als nur gut verstehen. Bereits zwei Wochen später besucht Robert Iris zu Hause. Er ist als Location Scout auf der Suche nach passenden Filmorten. Iris bietet ihm die Wohnung im Gästehaus an. So beginnen vier unvergleichliche Tage für die beiden. Schließlich siegt der Verstand über die Liebe. Doch zehn Jahre später findet Iris im Vermächtnis ihrer Schwester ein Foto auf dem Sally und Robert zu sehen sind. Wie kann das sein? Kannten die beiden sich?

Schon auf den ersten Seiten merkt der Leser, dass die Erinnerung Iris manchmal im Stich lässt. Sie wiederholt sich häufiger und stellt die geschilderten Ereignisse in Frage. Manches erzählt sie in zwei verschiedenen Versionen. Der Autor stellt in seinem Roman klar, dass die genaue Erinnerung belanglos ist. Wichtig ist es, dass eine Geschichte die Möglichkeit hat sich in vielerlei Fassung erzählen zu lassen, die sich aufgrund von Zufälligkeiten ergeben können. Unsere eigenen Wünsche lenken dabei die Gedanken. Barbara Brandt schildert die Geschehnisse mit großer Leichtigkeit und spart nicht mit Fantasie, wenn Robert eine seiner zahllosen Geschichten den Zuhörern erzählt. Auch Iris weiß nicht, was davon wahr oder gelogen ist.

Zum Freundeskreis von Iris und ihrem Mann gehören interessante Personen. Es sind meist Engländer wie Iris, die hier eine neue Heimat gefunden haben. Die Protagonistin ist als junge Frau im Gegensatz zu ihrer Zwillingsschwester kokett und schlagfertig, was zu amüsanten Dialogen führt. Robert scheint ungebunden und lebenslustig. Er hat außergewöhnliche Ideen, die er auch gerne voller Übermut in die Tat umsetzt. Iris und Robert schalten in ihrer Zweisamkeit die Folgen für die Zukunft aus. Die Erinnerungen von Iris an die kurze Zeit ihres Zusammenseins nehmen weite Teile des Romans ein. Aus der Inhaltsangabe ist ersichtlich, dass Iris das Foto mit Sally und Robert finden wird.  Unbewusst ist daher immer eine gewisse Erwartungshaltung während des Lesens vorhanden, die nicht nur eine Antwort auf die Frage sucht, ob die Affäre aufgedeckt wird sondern darauf wartet, dass Iris das Foto in die Hände fällt und hierzu eine Lösung aufdeckt. Ich hätte die Geschichte noch etwas spannender gefunden, wenn ich nicht durch den Text auf der Buchrückseite von dem Foto erfahren hätte, sondern durch einen entsprechenden Prolog im Roman.

Zum Ende hin nimmt die Spannung des Romans deutlich zu. Außerdem konnten mich einige unerwartete Wendungen überraschen. Mir hat der Roman gut gefallen und daher empfehle ich ihn gerne weiter.

Sonntag, 20. November 2016

[Rezension Hanna] Throne of Glass. Königin der Finsternis - Sarah J. Maas



Die Reihe: Throne of Glass

Vorgeschichten zu Throne of Glass
Celaenas Geschichte 1 (Rezension)
Celeanas Geschichte 2 (Rezension)
Celaenas Geschichte 3 (Rezension)
Celaenas Geschichte 4 (Rezension)
Celaenas Geschichte 5 

Romane
Band 1: Die Erwählte (Rezension)
Band 2: Kriegerin im Schatten (Rezension)
Band 3: Erbin des Feuers (Rezension)
Band 4: Königin der Finsternis
Band 5: ? (OT: Empire of Storms, September 2015)
Band 6: ?

Inhalt
Als Caelena Sardothien hat sie den Kontinent verlassen. Als Aelin Galathynius ist sie nach Rifthold zurückgekehrt, um große Pläne zu verwirklichen. Die vorübergehende Trennung von Rowan, der in Wendlyn zurückgeblieben ist, schmerzt sie sehr. Und auch die erneute Abwesenheit ihrer magischen Kräfte ist ungewohnt. Rasch findet sie Chaol, der sich den Rebellen angeschlossen hat. Mit seiner Hilfe will sie ihren Cousin Aedion aus den Fängen des Königs befreien. Für Dorian scheint hingegen jede Hoffnung verloren, denn ein Valg-Fürst hat die Kontrolle über ihn übernommen. Kann Aelin mit Unterstützung der Rebellen endlich etwas bewegen? Unterdessen wird die in Morath zusammengezogene Armee immer stärker. Die Hexe und Schwarmführerin Manon wird von Herzog Perrington unter Druck gesetzt: Sie soll einen Zirkel für Experimente zur Verfügung stellen. Was geht dort vor sich?

Meinung
Nach einem Jahr des Wartens ist mit „Königin der Finsternis“ endlich der vierte Teil der Throne of Glass-Reihe erschienen. Ich habe mich sehr gefreut, dass Aelin endlich zurück in Rifthold ist. In der Zwischenzeit ist viel geschehen. Aedion wurde verhaftet, Dorian versklavt und Chaol ist mit einer wichtigen Erkenntnis im Gepäck geflüchtet. Zeit für Aelin, auf dem Kontinent wieder ins Geschehen einzugreifen. Hier fackelt sie nicht lang. Nach einem ersten Schlagabtausch mit Arobynn tötet sie gleich zahlreiche Verfolger und legt dabei eine zwielichtige Kneipe gründlich in Schutt und Asche.

Aelins Pläne konkretisieren sich schnell. Aedions Rettung hat oberste Priorität. Und ihre anderen Ziele sind nicht weniger ambitioniert. Chaol unterstützt sie zwar, ist aber nicht immer ihrer Meinung. Das Verhältnis der beiden hat sich während Aelins Abwesenheit stark verändert. Die alte Vertrautheit ist verschwunden, und beide haben inzwischen andere Menschen, die ihnen mehr bedeuten. Auch in der Frage, ob sie Dorian bei Gelegenheit töten oder dem Treiben des Valg-Fürsten in ihm weiter zuschauen sollen, sind sie sich nicht einig. Die angespannte Atmosphäre zwischen den beiden gerät aber bald durch das Auftreten weiterer Charaktere in den Hintergrund. Aelin schart ein schlagfertiges Team um sich. Von den neuen Charakteren hat mir Lysandra, die bislang nur einen kurzen Auftritt in den Prequel E-Books hatte, am meisten gefallen. In ihr stecken eine Menge Überraschungen. Sie ist schlagfertig, listig und besitzt eine innere Stärke, die ich zu Beginn nicht vermutet hätte.

Nachdem Aelin ihre Task Force auf spektakuläre Weise komplettiert hat, wird es erst einmal ruhiger. Die Ausführung der nächsten Schritte benötigt eine Menge Vorbereitung. Eine Zeit lang gibt es keine handfesten Fortschritte, doch ich mag den Schreibstil der Autorin sehr und habe Aelin inzwischen so liebgewonnen, dass ich trotzdem jedes Wort begeistert las. Abwechslung brachten außerdem die Abstecher zur Hexe Manon, die sich noch immer in Morath aufhält. Hier ist irgendetwas im Busch, doch Manon hat die Weisung, den Befehlen des Herzogs zu folgen. Wird sie gehorchen? Und welche Konsequenzen wird eine Entscheidung dafür oder dagegen haben?

Nach 450 Seiten geht es wieder richtig zur Sache. Es kommt zu einem entscheidenden Moment, nach dem es mit der Spannung nur noch bergauf ging. Was vorher unmöglich schien könnte nun doch einen Versuch wert sein. Kann Aelins Vorhaben wirklich gelingen? Wie groß wird das Opfer sein, das dafür gebracht werden muss? Richtungsweisende Entscheidungen werden getroffen, unerwartete Hilfe wird gegeben und Loyalität wird bewiesen. Der actionreiche und spektakuläre Showdown fesselte mich an die Seiten und bringt große Veränderungen mit sich. Diese weckten meine Vorfreude auf den nächsten Band, der für mich ein klares Must Read ist!

Fazit
„Throne of Glass: Königin der Finsternis“ bietet alles, was das Fan-Herz begehrt. Aelin schreitet zur Tat, schart wichtige Verbündete um sich und arbeitet an der Umsetzung ihrer ambitionierten Pläne. Das Buch bietet viel Action, aber auch emotionale Momente und (Galgen-)Humor im Angesicht der oftmals aussichtslosen Lage. Für mich ein total gelungenes Gesamtpaket und damit eine Fortsetzung, die man sich nicht entgehen lassen sollte!

Samstag, 19. November 2016

[Rezension Ingrid] Wir Kassettenkinder von Stefan Bonner und Anne Weiss



Titel: Wir Kassettenkinder - Eine Liebeserklärung an die Achtziger
Autoren: Stefan Bonner und Anne Weiss
Erscheinungstermin: 04.10.2016
Verlag: Knaur Verlag (Link zur Buchseite des Verlags)
rezensierte Buchausgabe: Taschenbuch

„Wir Kassettenkinder – Eine Liebeserklärung an die Achtziger“ von Stefan Bonner und Anne Weiss ist kein trockenes Geschichtsbuch mit einer Faktensammlung historischer Daten, sondern vollgepackt mit liebenswerten und weniger angenehmen Erinnerungen der beiden Autoren an die Zeit von vor etwa 30 Jahren. Für mich ich das Jahrzehnt verbunden mit Abitur, Studium, Ausbildung und Heirat, also ganz schön bewegt.

Die Autoren erzählen in der Wir-Form und aus der Erlebnissicht von Kindern beziehungsweise Jugendlichen, halt so wie die beiden es damals erlebt haben. Allerdings blicken sie in erwachsener Weise vor allem auf die politischen und geschichtlichen Hintergründe. Stefan Bonner ist im Bergischen Land aufgewachsen und Anne Weiss in Bremen. Bis auf einige Randbemerkungen beziehen sich die Erfahrungen daher auf Westdeutschland.

Das Buch gliedert sich nach einer kurzen Einführung in vier Kapitel. Im ersten Kapitel dreht sich alles um den ganz normalen Schulalltag verbunden mit der Freizeitgestaltung durch Bücher und Spiele. Das nächste Kapitel stellt den Leser vor Augen welche sorglosen Jahre die 1980er für Kinder und Jugendliche waren. Die Autoren widmen sich dem damaligen Fernsehprogramm, schildern den Ablauf eines typisch deutschen Urlaubs mit Kindern und die Gestaltung des Weihnachtsfests. Im dritten Kapitel geht es um Politik und Zeitgeschichte. Der verstörteste Moment und völlig unerwartet war sicherlich der Reaktorunfall von Tschernobyl. Ich persönlich erinnere mich sehr gut an den Morgen an dem ich ins Büro kam und von meiner Kollegin davon erfuhr. Umweltaktivismus und Friedensbewegung waren große Themen der Dekade. Der letzte Teil widmet sich der technischen Entwicklung. Schlagwörter hierzu sind Walkman, Videorekorder, Spielekonsole und die dafür benötigten titelgebenden Kassetten.

Das Buch ist in einem leicht lesbaren Plauderton geschrieben. Immer wieder fließen Werbesprüche in ihre Schilderung ein. Wenn auch ihre Ausführungen nicht abschließend sein können, so habe ich mich doch gerne mit in die damalige Zeit nehmen lassen. Die 1980er waren eine intensive Zeit für mich verbunden mit vielen Erinnerungen an schönen und leider auch negativen Erlebnissen. Ausgelöst durch das Gelesene blitzten immer wieder Szenen in meinen Gedanken auf, wie es bei mir im Vergleich zu dem im Buch geschilderten gewesen ist. Und natürlich kannte ich auch den überwiegenden Teil der genannten Musik- und Filmtitel wie auch der Fernsehsendungen.

Das Buch ist nicht nur für den Leser eine Zeitreise in die 1980er sondern bietet auch eine ideale Gesprächsgrundlage zwischen Jung und Alt oder auch für einen gemeinsamen Rückblick, ebenfalls als Geschenk bestens geeignet.

Dienstag, 15. November 2016

[Rezension Ingrid] Die Nachtigall von Kristin Hannah


Titel: Die Nachtigall
Autorin: Kristin Hannah
Übersetzerin: Karolina Fell
Erscheinungstermin: 19.09.2016
Verlag: Rütten und Loening (Link zur Buchseite des Verlags)
rezensierte Buchausgabe: Hardcover mit Schutzumschlag und Lesebändchen

Zwar beginnt das Buch „Die Nachtigall“ von Kristin Hannah im Jahr 1995 in Oregon/USA, doch die Handlung des Romans spielt zum größten Teil kurz vor und während des zweiten Weltkriegs in Frankreich. Es ist die Geschichte zweier Schwestern, Vianne und Isabelle Rossignol. Der Nachname bedeutet übersetzt „Nachtigall“ und hat dem Buch einerseits den Titel gegeben, andererseits ist er der Spitzname für Isabelle in ihrer Rolle als Fluchthelferin im Zweiten Weltkrieg. In kurzen Zwischenkapiteln, die im Jahr 1995 spielen, erzählt die Autorin dem interessierten Leser, was die Familienmitglieder in den Jahren nach dem Krieg erlebt haben.

Zwischen den Schwestern gibt es einen Altersunterschied von 10 Jahren. Isabelle war erst fünf Jahre alt, als ihre Mutter starb. Vianne hat sich schon sehr früh in einen Mann verliebt, den sie später auch heiratete. Ihr Vater ist ein Buchhändler in Paris und an der Erziehung seiner Kinder völlig desinteressiert. Doch auch Vianne ist überfordert damit, sich um ihre kleine Schwester zu kümmern, die daher überwiegend im Internat aufwächst. Sie widersetzt sich immer wieder den Regeln des Schullebens und wechselt daher häufiger ihren Aufenthaltsort. Als der Krieg beginnt, wird der Ehemann von Vianne eingezogen, der kleine Ort in Frankreich von den Deutschen besetzt und ein Hauptmann der Wehrmacht wird bei ihr einquartiert. Isabelle ist zu dieser Zeit wieder einmal von der Schule verwiesen worden. Als die Lage sich immer mehr zuspitzt, wird sie ihrer Rebellenrolle weiter dadurch gerecht, dass sie sich dem Widerstand anschließt, auch gegen den Willen des Mannes den sie bei der Résistance kennengelernt hat. Gibt es für die Liebe der beiden eine Zukunft und wird Vianne nach dem Krieg weiter ein Leben an der Seite ihres Ehemanns führen können?

Vor allem Isabelle wurde in ihrer Kindheit nicht mit Liebe verwöhnt. Nach dem Tod der Mutter ist der Vater hilflos mit den Kindern überfordert und Vianne steckt als Jugendliche in der Selbstfindungsphase. Eine Heimat findet sie auf diese Weise nicht und Vertrauen aufzubauen, ist auch schwierig. Ohne Schulabschluss sucht sie nach einer Tätigkeit, die ihr Anerkennung bringen kann, mit dem Ziel sowohl ihrem Vater wie auch ihrer Schwester zu beweisen, dass sie nützlich ist und den Respekt der beiden verdient hat. Die Tätigkeit für die Widerstandsgruppe ist ihr eigener Kampf dafür, als erwachsen zu gelten und selbstbestimmt leben zu dürfen obwohl sie noch minderjährig ist.

„Die Nachtigall“ ist eine sehr emotional ergreifende Geschichte. Vor dem Hintergrund des Zweiten Weltkriegs erzählt Kristin Hannah das Schicksal von Vianne und Isabell stellvertretend für so viele Frauen, die zu Hause auf ihre Lieben gewartet haben, die ihren Kriegsdienst abzuleisten hatten. Sie versuchten den Alltag weiterzuleben wie bisher, doch die ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln wurden immer weiter beschränkt von der deutschen Wehrmacht, die im Laufe der Zeit selbst in kleinsten Dörfern Einzug hielt.

Die Autorin hat die historischen Daten zum Roman gut recherchiert. Doch ihr Fokus bleibt auf den beiden Frauen, sie nutzt leider nicht die Möglichkeit der Geschichte von Randfiguren wie Rachel, der jüdischen Freundin von Vianne, eine größere Bedeutung zu geben. Für mich blieb beispielweise fraglich, womit Rachel und ihre Kinder in den Kriegstagen ihren Hunger gestillt haben. Auch einige andere Stellen waren ein wenig verschwommen dargestellt. In gewissen Situationen reagierten sowohl Vianne und Isabelle sehr impulsiv. Ich hätte den beiden an manchen Stellen aus ihrer Erfahrung heraus ein besonneneres Vorgehen zugestanden. Nichtsdestotrotz konnte mich der Roman in seinen Bann ziehen. Dabei schweiften meine Gedanken auch zu meiner Großmutter im Westen Deutschlands, die mit ihren sieben Kindern auf ihren Mann, der als Soldat eingezogen wurde, gewartet hat um schließlich zu erfahren, dass er im Kampf gestorben ist und mit den Kindern in die Evakuierung im Osten zu ziehen. Ob sie in diesen Tagen dennoch ein besseres Leben führen konnte als Vianne? Ich konnte sie niemals fragen, weil sie einige Jahre nach dem Krieg an den Folgen der Geschehnisse verstorben ist.

Obwohl ihr Roman sehr gefühlvoll geschrieben ist, wertet Kristin Hannah nicht über gute oder schlechte Eigenschaften der deutschen Besatzer. So neutral wie möglich schafft sie es, die Unterdrückung der Franzosen darzustellen und gesteht dennoch den Deutschen Menschlichkeit zu, die sich ihrer ausführenden Rolle als Befehlsempfänger bewusst sind.

Kristin Hannah gibt den französischen Frauen, die ihren Dienst für das Vaterland im Zweiten Weltkrieg auf ihre ganz eigene Weise geleistet haben mit diesem Roman ein Gesicht. Ihre Schilderung machte mich zunehmend betroffen und wird sicher noch sehr lange nachwirken. Das Buch ist definitiv eine Leseempfehlung!



Wunsch nach einer zweiten Meinung? Hier geht es zur Rezension von Hanna: KLICK!

Montag, 14. November 2016

[Lovelybooks Leserpreis 2016] Bestimme jetzt final deine Favoriten!


Hallo liebe LeserInnen,

bereits zum 8. Mal wird in diesem Jahr wieder der LovelyBooks Leserpreis vergeben! Wir haben bereits in den vergangenen drei Jahren teilgenommen und werden aus inzwischen guter Tradition auch in diesem Jahr wieder mitmachen. Dazu haben wir wie bereits beim Leserpreis 2013, beim Leserpreis 2014 und beim Leserpreis 2015 die Shortlist daraufhin geprüft, welche der von uns gelesenen Bücher vertreten sind. In der Nominierungsphase haben wir bereits einige Bücher nominiert, aber leider haben es nicht alle in die TOP 35 zur finalen Abstimmung geschafft.

Was ist überhaupt der LovelyBooks Leserpreis?

Der LovelyBooks Leserpreis wird von LovelyBooks.de jährlich in diversen Kategorien vergeben, in diesem Jahr sind es 14 !!! In der Nominierungsphase kann jeder seine Lieblingsbücher nominieren. Seit heute läuft die finale Abstimmungsphase, in welcher ihr in jeder Kategorie aus den Top 35 der am häufigsten nominierten Bücher für Eure Favoriten abstimmen könnt.

Also: Ab heute bis einschließlich zum 23. November könnt ihr für Eure Favoriten abstimmen!

Folgt dazu diesem Link: https://www.lovelybooks.de/leserpreis/2016/abstimmungen/

Die Gewinner des lovelybook-Leserpreises in Gold, Silber und Bronze werden am 24. November bekannt gegeben. Wir sind sehr gespannt auf die Gewinner und ob die von uns gewählten Bücher darunter sein werden. Mach doch auch mit und fieber mit uns auf die Sieger!

Welchen Büchern wir unsere Stimme gegeben haben, werden wir nicht verraten. Wer aber in der einen oder anderen Kategorie noch eine Entscheidungshilfe braucht, für den haben wir im folgenden die von uns rezensierten Bücher aufgelistet, die es auf die Shortlist in ihrer Kategorie geschafft haben. Ein Klick auf den Titel führt euch zur jeweiligen Rezension.

Wir wünschen euch viel Spaß beim Stöbern!

Romane

Hanna hat gelesen:
  • Barreau, Nicholas - Das Café der kleinen Wunder (Rezension)  
  • Bogdan, Isabel - Der Pfau (Rezension)  
  • Dicker, Joël - Die Geschichte der Baltimores (Rezension)
  • Hannah, Kristin - Die Nachtigall (Rezension
  • Moyes, Jojo - Über uns der Himmel, unter uns das Meer (Rezension)
  • Riley, Lucinda - Die Sturmschwester (Rezension)
  • Ahern, Cecelia - Der Glasmurmelsammler (ohne Rezi) 

Ingrid hat gelesen:
  • Ahern, Cecelia - Der Glasmurmelsammler (Rezension)
  • Durst-Benning, Petra - Das Weihnachtsdorf (Rezension)
  • Hannah, Kristin - Die Nachtigall (Rezension
  • Izquierdo, Andreas - Romeo & Romy (Rezension)   
  • Morton, Kate - Das Seehaus (Rezension)  
  • Shipman, Viola - Für immer in deinem Herzen (Rezension)

Krimis und Thriller

Hanna hat gelesen:
  • Beckett, Simon - Totenfang (Rezension
  • Fitzek, Sebastian - Das Paket (Rezension)   
  • Poznanski, Ursula und Strobel, Arno - anonym (Rezension)   
  • Stevens, Chevy - Those Girls. Was dich nicht tötet (Rezension)
  • Strobel, Arno - Die Flut (Rezension)  

Ingrid hat gelesen: 
  • Eckert, Horst - Wolfsspinne (Rezension) ☆  
  • Poznanski, Ursula und Strobel, Arno - anonym (Rezension)

Fantasy & Science Fiction 

Hanna hat gelesen:
  • Brown, Pierce - Red Rising. Tag der Entscheidung (Rezension
  • Charonneau, Joelle - Die Auslese: Nichts ist, wie es scheint (Rezension) ☆ 
  • Walker, Adrian J - Am Ende aller Zeiten (Rezension

Ingrid hat in dieser Kategorie kein nominiertes Buch gelesen.


Jugendbücher

Hanna hat gelesen:
  • Ahern, Cecelia - Flawed. Wie perfekt willst du sein? (Rezension) ☆    
  • Armentrout, Jennifer L. - Origin. Schattenfunke (Rezension) ☆☆☆☆  
  • Armentrout, Jennifer L. - Opposition. Schattenblitz (Rezension) ☆☆☆☆ 
  • Aveyard, Victoria - Gläsernes Schwert (Rezension) ☆    
  • Estep, Jennifer - Black Blade. Das dunkle Herz der Magie (Rezension) ☆  
  • Estep, Jennifer - Black Blade. Die helle Flamme der Magie (Rezension) ☆  
  • Ewing, Amy - Das Juwel. Die weiße Rose (Rezension)
  • Jordan, Sophie - Infernale (Rezension)  
  • Meyer, Kai - Die Seiten der Welt. Blutbuch (Rezension) ☆☆☆  
  • Meyer, Marissa - Wie Schnee so weiß (Rezension) ☆☆☆☆☆
  • Poznanski, Ursula - Elanus (Rezension) ☆☆☆☆

Ingrid hat gelesen:
  • Ahern, Cecelia - Flawed. Wie perfekt willst du sein? (Rezension)
  • Kirby, Jessi - Mein Herz wird dich finden (Rezension) Lesejuwel
  • Niven, Jennifer - All die verdammt perfekten Tage (Rezension)

Kinderbücher


Hanna hat in dieser Kategorie keine nominierten Bücher gelesen.

Ingrid hat gelesen:
  • Gino, Alex - George (Rezension

Liebesromane

Hanna hat gelesen:
  • Hülsmann, Petra - Glück ist, wenn man trotzdem liebt (Rezension)     
  • Lucas, Charlotte - Dein perfektes Jahr (Rezension)    
  • Simses, Mary - Der Sommer der Sternschnuppen (Rezension)    
  • Sternberg, Emma - Fünf am Meer (Rezension)  
  • McFarlane, Mhairi - Es muss wohl an dir liegen (ohne Rezi)

Ingrid hat gelesen:
  • Atkins, Dani - Die Nacht schreibt uns neu (Rezension)
  • Eberlen, Kate - Miss You (Rezension)      
  • Simses, Mary - Der Sommer der Sternschnuppen (Rezension)    

Historische Romane

Hanna hat gelesen:
  • Archer, Jeffrey - Erbe und Schicksal. Die Clifton-Saga 03 (Rezension)    
  • Archer, Jeffrey - Im Schatten unserer Wünsche. Die Clifton-Saga 04 (Rezension
  • Monferat, Benjamin - Der Turm der Welt (Rezension)

Ingrid hat in dieser Kategorie kein nominiertes Buch gelesen, allerdings die ersten beiden Teile der Amerika-Serie von Iny Lorentz und die ersten drei Bände mit der Henkerstochter als Ermittlerin von Oliver Pötzsch und wird hier bei Gelegenheit auch weiterlesen. 

Humor

Hanna hat gelesen:
  • Evers, Horst - Alles außer irdisch (Rezension)  

Ingrid hat in dieser Kategorie kein nominiertes Buch gelesen.

Sachbuch und Ratgeber


Hanna hat in dieser Kategorie kein nominiertes Buch gelesen.

Ingrid hat gelesen:
  • Haig, Matt - Ziemlich gute Gründe, am Leben zu bleiben (Rezension) ☆
  • Bonner, Stefan und Weiss, Anne - Kassettenkinder (Renzension folgt in den nächsten Tagen)

Bester Buchtitel

Hanna hat gelesen:
  • Fitzek, Sebastian - Das Paket (Rezension)  
  • Hülsmann, Petra - Glück ist, wenn man trotzdem liebt (Rezension)    
  • Jordan, Sophie - Infernale (Rezension)   
  • Moyes, Jojo - Über uns der Himmel, unter uns das Meer (Rezension)

Ingrid hat gelesen:
  • Haig, Matt - Ziemlich gute Gründe, am Leben zu bleiben (Rezension) ☆ 
  • Kirby, Jessi - Mein Herz wird dich finden (Rezension) Lesejuwel
  • Laure, Estelle - Gegen das Glück hat das Schicksal keine Chance (Rezension)   
  • Niven, Jennifer - All die verdammt perfekten Tage (Rezension) ☆ 

Bestes Buchcover

Hanna hat gelesen:
  • Ahern, Cecelia - Flawed. Wie perfekt willst du sein? (Rezension) ☆ 
  • Armentrout, Jennifer L. - Origin. Schattenfunke (Rezension) ☆☆☆☆  
  • Armentrout, Jennifer L. - Opposition. Schattenblitz (Rezension) ☆☆☆☆  
  • Bogdan, Isabel - Der Pfau (Rezension)  
  • Ewing, Amy - Das Juwel. Die weiße Rose (Rezension)
  • Fitzek, Sebastian - Das Paket (Rezension)
  • Hannah, Kristin - Die Nachtigall (Rezension

Ingrid hat gelesen:
  • Ahern, Cecelia - Flawed. Wie perfekt willst du sein? (Rezension)
  • Hamilton, Alwyn - Amani. Rebellin des Sandes (Rezension)  
  • Hannah, Kristin - Die Nachtigall (Rezension
  • Kirby, Jessi - Mein Herz wird dich finden (Rezension) Lesejuwel

Erotische Romane; Bestes Hörbuch; Bestes E-Book Only

In diesen Kategorien haben wir kein nominiertes Buch gelesen.

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Jetzt seid ihr gefragt: Welche der nominierten Bücher habt ihr gelesen? Habt ihr schon abgestimmt?

Liebe Grüße
Hanna & Ingrid