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Donnerstag, 28. Mai 2026

Rezension: Laute Nächte von Anne Freytag

 


Rezension von Ingrid Eßer

Titel: Laute Nächte
Autorin: Anne Freytag
Erscheinungsdatum: 22.04.2026
Verlag: Kampa (Link zur Buchseite des Verlags)
rezensierte Buchausgabe: Hardcover mit Schutzumschlag und Leseband
ISBN: 9783311101666
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Der Münchner Kenni ist die zentrale Figur und zugleich Ich-Erzähler des Romans „Laute Nächte“ von Anne Freytag. Seit dem Unfalltod seiner Freundin hat er den Halt im Leben verloren. Vorher hatten sie gemeinsam einen festen Plan: Sie hatten einen Camper hergerichtet, um damit drei Wochen lang auf Reisen zu gehen. Einige Zeit nach diesem einschneidenden Verlust zieht Kenni schließlich ohne große Erwartungen nach Wien, wo er ein Zimmer in einer Wohngemeinschaft gemietet hat.

Anne Freytag gelingt es von Beginn an, Kennys Gefühlswelt authentisch darzustellen. Seine Orientierungslosigkeit und die Unfähigkeit, den Verlust zu begreifen oder angemessen damit umzugehen, werden glaubhaft vermittelt. In der WG lernt er drei sehr verschiedene Mitbewohnende kennen, die prägend für seine Zukunft sein werden. Da ist zunächst sein Vermieter Paul, der mit Tennis ein kleines Vermögen verdient hat und ihm nun genauso verloren erscheint, wie er selbst sich fühlt. Beiden gelingt es zunächst nicht, sich anderen gegenüber zu öffnen und über ihre Erfahrungen der vergangenen Zeit zu reden. Während Elif gesellig und lebensfroh ist, zieht Julia sich lieber in ihr Zimmer zurückzieht.

Die Autorin zeigt einfühlsam, wie es Kenni schrittweise gelingt, neben seiner anhaltenden Trauer, verdrängte Gefühle wieder zuzulassen und auf diese Weise langsam neue Freude am Leben zu finden. Als er sich schließlich dazu entschließt, die geplante Reise doch anzutreten, entscheidet Elif sich, ihn zu begleiten. Neun Jahre später finden sich seine früheren Mitbewohnenden zu einer Ausstellung seiner Arbeiten in Zürich ein. Der Abend bringt für Kenni erneut eine große Veränderung in seinem Leben, die er so nicht erwartet hätte.

In Rückblicken, aber auch in der Folgezeit setzt Kenni sich mit seiner immer noch vorhandenen Trauer zunehmend kritisch auseinander, wobei er seine Gefühle für Elif stets als Verrat an seiner verstorbenen Freundin sieht. Die Darstellung der inneren Zerrissenheit mit all ihren Höhen und Tiefen ist dabei authentisch und glaubhaft. Trotz des schweren Themas wirkt „Laute Nächte“ jedoch nie bedrückend, sondern lebt von der besonderen Dynamik der WG und den gemeinsamen Nächten, in denen Erfahrungen gemacht werden, die das Leben nachhaltig verändern können. Diesen Roman über Verlust, Freundschaft und Neuanfang empfehle ich den Roman weiter.


Samstag, 28. März 2020

Rezension: Der tote Carabiniere von Dino Minardi


Rezension von Ingrid Eßer

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Titel: Der tote Carabiniere - Pellegrinis zweiter Fall
Autor: Dino Minardi
Erscheinungsdatum: 27.02.2020
rezensierte Buchausgabe: Klappenbroschur
ISBN: 9783311120100

Meine Rezension zu Pellegrinis erstem Fall "Ein Espresso für den Comissario": KLICK!
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„Der tote Carabiniere“ ist der zweite Fall für Marco Pellegrini von der Polizia di Stato von Como in Italien im gleichnamigen Kriminalroman des deutschen Autors Dino Minardi. Er spielt etwa fünf Monate nach den Ereignissen des ersten Teils, dessen Kenntnis man für das Lesen nicht unbedingt benötigt, es allerdings das Lesevergnügen steigert. Einen Blick über den Comer See und die schöne Landschaft, in der die Handlung angesiedelt ist, bietet das Cover. Der Titel deutet bereits auf das geschehene und aufzuklärende Verbrechen hin. Doch Pellegrini ist nicht mit den Ermittlungen beauftragt.

Marco Pellegrini wohnt in Brunate, einem Ort unweit von Como entfernt, auf einer Anhöhe gelegen. Um zu seinem Dienstsitz zu gelangen, nimmt er fast immer die Funiculare, die Standseilbahn, die eines morgens abrupt stoppt. Ursache dafür ist der Körper eines Toten, der die Gleise blockiert. Pellegrini kennt den Verstorbenen, es ist ein örtlicher Carabiniere mit dem er bisher regelmäßig einen Kaffee getrunken hat. In Italien gibt es zwei Polizeiorgane, daher ergibt es sich, dass Pellegrini nicht mit den Ermittlungen betraut wird, sondern die Aufklärung des Falls von den Carabinieri übernommen wird. Aber es kann ihm keiner verbieten, mit den Einheimischen über den Fall zu reden und dabei auf Hinweise zu achten.

Pellegrini ist als Sohn eines örtlichen Hoteliers im Dorf bekannt, beliebt und in die Dorfgemeinschaft integriert. Man vertraut einander und hilft sich auch mal gegenseitig. Daher ist es umso unfassbarer, dass einer von ihnen unter so tragischen Umständen ums Leben gekommen ist. Dino Minardi verbirgt den Täter geschickt und legt mehrere Fährten aus zu Tatverdächtigen, so dass der Krimi bis zum Ende spannend bleibt.

Der Autor führte mich an sehenswerte Orte in und um Como und ließ mich seine eigene Begeisterung für diese Gegend spüren. Gerne hätte ich mich manchmal mit den Figuren zu Tisch gesetzt und die angebotenen Speisen gekostet. Die Handlungen seiner Charaktere beschreibt er authentisch, so dass ich mir die Szenarien gut vorstellen konnte. Auch das Privatleben von Pellegrini kommt nicht zu kurz. Gerade weil er diesmal nicht selbst ermittelt, erlebte ich ihn umso häufiger in privaten Kontakten. Zwar verhält er sich nicht immer vorbildlich, doch das macht ihn umso sympathischer.

„Der tote Carabiniere“ von Dino Minardi hält durchgehend seine Spannungskurve. Es hat mir insgesamt noch etwas besser gefallen als der erste Fall. Gerne empfehle ich das Buch daher an alle weiter, die gerne Krimis lesen.

Dienstag, 4. Juni 2019

Rezension: Unwetter von Marijke Schermer


Rezension von Ingrid Eßer

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Titel: Unwetter
Autorin: Marijke Schermer
Übersetzerin: Hanni Ehlers
Erscheinungsdatum: 11.03.2019
rezensierte Buchausgabe: Hardcover
ISBN: 9783311100102
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Emilia ist Soziologin, 42 Jahre alt und sie wohnt mit ihrem Ehemann Bruch, der Arzt an einem Krankenhaus ist, und den beiden gemeinsamen Kindern in einem alten Haus im Deichvorland in der Nähe von Amsterdam. Den Wohnraum konnten sie günstig erwerben nachdem sich der erste Nachwuchs einstellte. Gerade die einsame Lage vom Haus, aber auch die beiden Kinder lassen die Ehepartner eng zusammenwachsen, denn ihr gemeinsames Leben fordert viele Kompromisse und Absprachen.

Ein Theaterbesuch bei dem ein Stück aufgeführt wird, das eine Vergewaltigungsszene beinhaltet, lässt Emilia wieder an ein verdrängtes furchtbares eigenes Erlebnis denken. Zwölf Jahre hat sie es vor ihrem Mann verborgen. Immer mehr und immer stärker sucht es sich fortan seinen Weg in ihr Bewusstsein und verändert ihre Wahrnehmung im Alltag. Doch der Titel des Romans „Unwetter“ der Niederländerin Marijke Schermer bezieht sich nicht nur auf die sich ändernde psychische Einstellung der Protagonistin des Buchs, sondern auch auf die anhaltenden Regenfälle, die das Hab und Gut der Familie bedrohen.

Schon nach kurzer Zeit merkte ich beim Lesen, wie schwer Emilia an ihrem Geheimnis trägt, das sich immer stärker in den Vordergrund drängt. In ungewöhnlichen Situationen empfindet sie Angst, was sich mir später aus dem Zusammenhang mit dem früher Erlebten erklärte. Emilia ist eine Frau mit starken Emotionen, die tief empfindet. Die erwähnte Szene im Theaterstück ruft zwiespältige Gefühle in ihr hervor, denn sie glaubt, dass die Inszenierung mit Freude erfolgte. Ihr ist übel und ihr ist bewusst, dass es immer zwei Seiten gibt, auch in einer erzwungenen Interaktion. Gerne würde sie endlich ihr Geheimnis teilen, doch ihre Sorge wächst, dass man ihre Empfindungen nicht verstehen wird. Es lässt sie nicht mehr los, sie hat Albträume und fühlt sich unter Wasser gezogen. Bruch ahnt nicht, welche Parallelen Emilia im Unwetter sieht, das ihr Haus bedroht.

Marijke Schermer setzt sich in ihrem Roman damit auseinander, wie viel Schweigen eine Ehe verträgt. Ist zum Erhalt einer harmonischen Partnerschaft umfassende Offenheit notwendig oder kann Verschweigen auch zum Schutz dienen für sich selbst oder auch für den Partner? Emilias Grübeln bewirkt, dass sie ihr eigenes Verhalten spiegelt. Eine Krise im Job verstärkt noch ihre Empfindungen. Zum Ende hin sorgt die Autorin für einen unerwarteten Twist.

Marike Schermers Roman ist kurz, aber umso intensiver. Die seelische Verletzung Emilias ist deutlich zu spüren. Ihre Geschichte ist bewegend und zeigt, dass die Zeit trotz großer Bemühungen nicht alle Wunden zu heilen vermag. Gerne empfehle ich das Buch weiter.

Mittwoch, 17. April 2019

Rezension: Ein Espresso für den Commissario von Dino Minardi


Titel: Ein Espresso für den Commissario - Pellegrinis erster Fall
Autorin: Dino Minardi
Erscheinungsdatum: 11.03.2019
rezensierte Buchausgabe: Taschenbuch mit Klappen
ISBN: 9783311120056
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Im Kriminalroman „Ein Espresso für den Commissario“ löst Marco Pellegrini von der Polizia di Stato von Como in Italien seinen ersten Fall. Hinter dem Pseudonym des Autors Dino Minardi verbirgt sich ein Psychologe aus dem Rheinland, der vor über zehn Jahren die Lombardei für sich entdeckt hat. Seine Liebe für die Gegend, speziell den Comer See und der an seinen Ufern gelegenen Stadt Como, lässt er in den Roman einfließen. Die Landschaft bindet er in seine Handlungen vielfach ein, so dass ich sie mir als Leser sehr gut vorstellen konnte. Vor einigen Jahren war ich auch selbst einmal kurz dort. Das Cover zeigt einen typischen Blick über den See bis zu den Bergen im Hintergrund.

Pellegrini lebt in einem Apartment in Brunate, einer Gemeinde in der Nähe von Como, die auf über 700 m Höhe liegt. Von hier blickt man weit über den Comer See. Nach einem Streit mit seinem Vater hat er sich gegen die Mitarbeit und spätere Übernahme der Restauration der Familie entschieden, allerdings steht er gerne mal als Barista hinter der Theke der Bar. Eines Tages wird ein Student in seiner Comer Wohnung in seinem Bett tot aufgefunden. Bald wird bekannt, dass er sich gerade erst eine schicke neue Vespa gekauft hat. Durch die Untervermietung eines Zimmers hat er Kontakt zu vielen Menschen. Einen kleinen Nebenverdienst hat er durch einen Aushilfsjob. Bei den Ermittlungen steht für Pellegrini die Frage im Vordergrund, ob die Einnahmen des Studenten dafür ausreichen, sich ein solch teures Gefährt kaufen zu können.

Dino Minardi legt von Beginn an mehrere Fährten, die möglicherweise zur Auflösung des Falls führen könnten. In Nebenhandlungen verbirgt der Autor weitere kleine Geheimnisse wie beispielsweise, dass Pellegrini einen sehr guten Freund vermisst. Bis auf das Rätsel, welches das Privatleben den Commissario betrifft und das er gerne ebenfalls von seiner Verwandtschaft erklärt bekäme, werden alle anderen zum Ende hin gelöst. Bis dahin tragen sie dazu bei, neben den Fallermittlungen, eine unterschwellige Spannung aufrecht zu erhalten.

Im Laufe der Geschichte lernte ich Pellegrini immer besser kennen. Er hadert immer noch über das Zerwürfnis mit seinem Vater, den Verlust seines Freunds und über seine Beziehung zu einer Frau. Er ist ein beliebter Chef. Die beiden ihm unterstellten Kollegen wetteifern um Anerkennung und den dadurch verbundenen beruflichen Aufstieg. Die Krimihandlung wird mit vielen italienischen Wörtern begleitet, was insgesamt eine treffende örtliche Atmosphäre schafft, für mich zu Beginn allerdings ein wenig gewöhnungsbedürftig war.

„Ein Espresso für den Commissario“ von Dino Minardi ist ein grundsolide konstruierter, geradliniger Krimi, der in diesem Genre viele Freunde finden wird. Nicht nur die unaufgeklärte private Heimlichkeit macht Lust auf eine Fortsetzung. Gerne empfehle ich das Buch weiter.

Mittwoch, 5. September 2018

[Rezension Ingrid ] Hinter den drei Kiefern von Louise Penny



*Werbung wegen Verlinkung*
Titel: Hinter den drei Kiefern
Autorin Louise Penny
Übersetzerinnen: Andrea Stumpf und Gabriele Werbeck
Erscheinungsdatum: 06.09.2018
Verlag: Kampa (Link zur Verlagsseite)
rezensierte Buchausgabe: Taschenbuch
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„Hinter den drei Kiefern“ der Kanadierin Louise Penny ist der dreizehnte Fall für den Ermittler Armand Gamachet. Die Serie ist sehr erfolgreich in Kanada. Gamache ist vor kurzem zum Chief Superintendent und Leiter der Sureté du Québec befördert worden. Er ist verheiratet, hat einen erwachsenen Sohn und eine erwachsene Tochter, deren Ehemann sein Stellvertreter ist. Mit seiner Frau und zwei Hunden lebt er in Three Pines (dt. Drei Kiefern), einem kleinen, unauffälligen Ort in den Wäldern Kanadas unweit der Grenze zu den USA und etwa eine Fahrstunde von seinem Dienstort Montréal entfernt. In Montréal hat er eine kleine Wohnung die er in stressigen Arbeitssituationen nutzt.

Zu Beginn des Krimis lernte ich Armand Gamache bei einer Zeugenaussage im Gerichtssaal in Montréal kennen. Es ist Sommer und seine Aussage zieht sich über Stunden hin in dem sich stetig aufheizenden Saal. Es wird über einen Mord gerichtet, der sich Anfang November des Vorjahrs in Three Pines ereignet hatte. Es begann damit, dass eine unheimlich anmutende, ganz in schwarz gekleidete Person mit Maske auf der örtlichen Halloween-Party des Dorfs erschienen ist. Am nächsten Morgen stand die Gestalt dann auf dem Dorfanger und rührte sich nicht vom Fleck. In Verbindung mit ihr kam bei den Bewohnern der Begriff eines sogenannten Cobradors auf, eines Schuldeneintreibers in Spanien. Auf Ansprache reagierte sie nicht, es kam zu einem wütenden Angriff der Ortsansässigen. Nachdem die Erscheinung endlich verschwand wurde kurz darauf eine Leiche aufgefunden, die die Kleidung der Figur trug. Doch der Fundort ließ Gamache bald schon an eine ganz andere Verbindung denken, die direkt ins Drogenmilieu führt.

Die Autorin wohnt selber in einem der Größe und der Lage nach ähnlichen Ort wie Three Pines in Kanada, daher wirken die Beschreibungen der Landschaft und des fiktiven Dorfs authentisch. Die Verhandlung des Mords im Sommer ist eine der beiden Handlungsebenen des Krimis, die andere spielt im Herbst des Vorjahrs und erzählt die Ereignisse die zur Ermordung einer namentlich noch sehr lange unbekannten Person führten. Obwohl der potentielle Mörder im Gerichtssaal sitzt klärt Louise Penny deren Identität erst nahezu zum Schluss auf. Mit der Figur des Cobradors, die einen wesentlichen Anteil zur Hintergrundstory liefert, hat die Autorin ein unverbrauchtes Thema aufgegriffen. Dabei hat sie ein spanisches Phänomen fantasiereich in deren Historie ausgeschmückt.

Armand Gamache ist ein Ermittler ohnegleichen, der gegen Korruption in den eigenen Reihen und Drogenkartelle, die Terror verbreiten, kämpft. Erst seit kurzem ist er Leiter der Sureté geworden, wodurch seine bisherige Arbeit gewürdigt wurde und er dadurch die Bestätigung findet, seinen Führungsstil fortzusetzen. Sein Anliegen ist es nicht, die kleinen Verbrechen einzelner Täter im Drogenmilieu aufzuklären, sondern er möchte den Kopf der Organisation finden und den Verbrecherring sprengen. Dazu hat er begonnen, die Ermittlungsbehörde neu zu strukturieren. Er setzt auf Zusammenarbeit in allen Bereichen, auf die Erfahrung des Einzelnen und entscheidet auf Grundlage der Gesetze und seines Gewissens. Seine Gefühle bei Würdigung der gesamten Situation führen ihn zum tatsächlichen Mörder. Moralische Unterstützung findet er bei seiner Frau Reine-Marie, einer ehemaligen Archivarin. Aber auch die ortsansässigen schrulligen Freunde des Ehepaars in Three Pines haben ihren Anteil am Verlauf der Ereignisse.

„Hinter den drei Kiefern“ beginnt eher ruhig. Immer mehr begriff ich als Leser, dass die verschreckende Gestalt auf dem Dorfanger nicht nur ein Ärgernis für die Bewohner von Three Pines ist, sondern mit erschreckenden Ereignissen zusammenhängt. Louise Penny hat diesen Krimi nicht nur mit Verstand sondern auch mit Herz geschrieben. Sie baut die Spannung zunehmend auf bis hin zu einem furiosen Finale. Mir hat das sehr gut gefallen und deshalb empfehle ich ihn gerne weiter.

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